Aktionskreis Joao Pessoa
25 Jahre weltweit Projekte gefördert

Nottuln -

1994 haben sich Eine-Welt-Gruppen, Hilfsorganisationen und Vereine zum Aktionskreis Joao Pessoa zusammengeschlossen. Dass seitdem in vielfacher Hinsicht wertvolle Hilfe geleistet wurde, davon konnte sich nun Nottulns Bürgermeisterin Manuela Mahnke bei einen Besuch überzeugen.

Montag, 27.06.2016, 10:06 Uhr

Der Aktionskreis Joao Pessoa f
Der Aktionskreis Joao Pessoa f Foto: Marita Strothe

„Schön zu hören, dass es bei Ihnen auf erfahrungsvollen Boden trifft“, formulierte Christel Plenter am Donnerstag schmunzelnd. Die 1. Vorsitzende des Aktionskreises Joao Pessoa freute sich über die Kenntnis und Einstellung von Bürgermeisterin Manuela Mahnke zum Thema „ Nottuln als Fairtrade-Gemeinde“.

Der Aktionskreis hatte Mahnke zur Mitgliederversammlung in die Gaststätte Böcker-Menke eingeladen, um sie über die Aktivitäten der Gruppen, die sich bereits im Dezember 1994 zusammengeschlossen haben, zu informieren. Da die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Eine Welt“ für die Beteiligten eine Herzensangelegenheit ist, zeigten sie sich zufrieden damit, dass Nottuln Fairtrade-Gemeinde ist. Schließlich setzt sich das Stiftsdorf auf diese Weise nun auch zertifiziert für eine nachhaltige Entwicklung von wirtschaftlich benachteiligten Produzenten wie zum Beispiel Kleinbauern in mehr als 60 Ländern Afrikas , Asiens und Lateinamerikas ein. „1995 begannen wir mit dem Verkauf von fair gehandelten Produkten auf dem Nottulner Wochenmarkt“, erzählten die Anwesenden Manuela Mahnke von den Anfängen.

„Ganz spannend“, zeigte sich die Bürgermeisterin beeindruckt, nachdem ihr von den Vertretern der Eine-Welt-Gruppe der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin, der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde Nottuln, des Förderkreises Centro Social Caruaru, der Friedensinitiative Nottuln, des Gymnasiums Nottuln sowie der Kindernothilfe Nottuln berichtet worden war, was diese in 25 Jahren weltweit bereits bewegen konnten. „Das hört sich so an, als ob das auch mindestens noch 25 Jahre hält“, freute sie sich über das Engagement der Ehrenamtler sowohl für Projekte in Brasilien und Afrika als auch für den fairen Handel.

 

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