Hospizbewegung
„Wenn ich an Dich denke“

Nottuln -

Wo erinnere ich mich besonders gern an einen geliebten Menschen, der nicht mehr lebt? Um dieses Thema dreht sich eine neue Ausstellung im Rathaus Nottuln.

Donnerstag, 06.10.2016, 20:10 Uhr

Schöne Bilder entstanden auf der Suche der Angehörigen nach einem Ort, einem Symbol ihrer Erinnerungen an den Verstorbenen.
Schöne Bilder entstanden auf der Suche der Angehörigen nach einem Ort, einem Symbol ihrer Erinnerungen an den Verstorbenen. Foto: Marianne Pundt

Ab Freitag (7. Oktober) zeigt die Hospizbewegung Nottuln im Rahmen der Reihe „Kunst im Rathaus “ eine besondere Ausstellung. Wo erinnere ich mich besonders gern an einen geliebten Menschen, der nicht mehr lebt? Das war die Ausgangsfrage für all jene, die ihre Fotos für eine sehr persönliche Ausstellung der Erinnerungen zur Verfügung gestellt haben.

Auf Initiative der Fernsehjournalistin und Trauerbegleiterin Katrin Hartig , Ansprechpartnerin Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister Sachsen-Anhalt , starteten 40 Männer und Frauen in ihrem Gedächtnis eine Art Suchlauf nach einem Ort, einem Symbol ihrer Erinnerungen. Sofort sprudelten Worte, Gedanken, Bilder. Glückliche und traurige Momente sind in den Fotos vereint.

„Je intensiver uns ein Ereignis berührt, desto tiefer ist es in unserem Gehirn eingebrannt. Manchmal sind es Gerüche und Geräusche, die Erinnerungen an ein Erlebnis auslösen können. Manchmal ist es auch ein Foto. Erinnerungen sind gerade für Menschen, die um einen Angehörigen trauern, hilfreich, um mit dem Verlust zu leben. Letztlich sind die Fotos auch Zeugnisse der Suche nach der eigenen Identität“, heißt es in der Ankündigung. Anliegen der Ausstellung ist es, die Betrachter miteinander ins Gespräch kommen zu lassen.

Die Eröffnung mit Bürgermeisterin Manuela Mahnke ist am 16. Oktober (Sonntag) um 10 Uhr. Dazu lädt die Hospizbewegung ein.

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