Kommunalpolitik
Ja zum zweiten Nachtragshaushalt

Nottuln -

Die Gemeinde Nottuln wird bis zu 4 Millionen Euro an Krediten aufnehmen, um neue Übergangswohnheime zu bauen. Geregelt ist das im zweiten Nachtragshaushalt.

Mittwoch, 07.12.2016, 21:12 Uhr

Der zweite Nachtragshaushalt der Gemeinde regelt vor allem die Finanzierung der neuen Übergangswohnheime.
Der zweite Nachtragshaushalt der Gemeinde regelt vor allem die Finanzierung der neuen Übergangswohnheime. Foto: Ludger Warnke

Die Politik hat im Haupt- und Finanzausschuss einstimmig den zweiten Nachtragshaushalt der Gemeinde gebilligt. Er wurde aufgestellt, um die erforderliche Kreditfinanzierung für die beschlossenen neuen Übergangswohnheime für Flüchtlinge sicherzustellen.

Wie berichtet, will die Gemeinde bis zu 4 Millionen Euro neue Kredite aufnehmen, um damit die drei geplanten Übergangwohnheime zu finanzieren. Ob der Kreditrahmen vollständig ausgeschöpft und tatsächlich drei Wohnheime gebaut werden, ist aber offen.

Hartmut Rulle ( CDU ) wies darauf hin, dass in vielen anderen Kommunen schon Wohnraum leer stehe, weil die Flüchtlingszahlen stark zurückgegangen seien.

Bürgermeisterin Manuela Mahnke sicherte zu, mit Augenmaß zu handeln. „Wir werden sicherlich nicht gleichzeitig drei Wohnheime bauen“, erklärte sie. Die Gemeinde wolle dem Bedarf entsprechend die Wohnheime realisieren.

Nach Auskunft der Beigeordneten Doris Block wird die Gemeinde ohne neue Wohnheime die Situation nicht bewältigen können. Für Januar und Februar nächsten Jahres hat die Bezirksregierung der Gemeinde schon insgesamt weitere 100 neue Flüchtlinge angekündigt. Derzeit hat die Gemeinde 170 Menschen in gemeindlichen Unterkünften untergebracht, davon 48 in der Hauptschule.

Letztere soll aber möglichst bald nicht mehr benötigt werden.

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