Gymnasium Nottuln
Bald UNESCO-Schule?

Nottuln -

Der Sponsorenlauf des Gymnasiums hat eine sehr hohe Summe erbracht. Ein Baustein des sozialen Engagements der Schule. Jetzt bewirbt sich die Schule um einen Titel.

Dienstag, 07.02.2017, 20:02 Uhr

Riesenfreude am Gymnasium: Beim Sponsorenlauf erzielten die Schüler einen Erlös von 10 300 Euro. Das Geld wurde am Dienstagmorgen dem Aktionskreis Joao Pessoa gespendet.
Riesenfreude am Gymnasium: Beim Sponsorenlauf erzielten die Schüler einen Erlös von 10 300 Euro. Das Geld wurde am Dienstagmorgen dem Aktionskreis Joao Pessoa gespendet. Foto: Iris Bergmann

Zu den schönen Traditionen des Gymnasiums Nottuln gehört der Sponsorenlauf , der jedes Jahr vor den Herbstferien die Schülerinnen und Schülern nicht nur sportlich herausfordert. Und die geben dann auch wirklich alles: sowohl beim Akquirieren von zahlungskräftigen Sponsoren als auch beim Laufen. Aber dass nun eine Summe von 10 300 Euro zusammenkam, rief doch bei allen Beteiligten Staunen und Bewunderung hervor. Vor allem bei den Vertretern des Aktionskreises Joao Pessoa , die den Scheck dafür am Dienstagmorgen in Empfang nahmen.

Walter Mertens , Christel Plenter und Renate Praß waren beeindruckt von den Leistungen: Aaron Höing (Klasse 10) hatte mit 16 Runden zu je 1,4 Kilometern die größte Anzahl geschafft. „Das ist mehr als ein Halbmarathon“, staunten alle.

Die Klasse mit der größten gesammelten Spendensumme war die Klasse 5a. Sportlich kam bei der Klasse 7a am meisten rum.

Einen Teil des Spendengeldes wird Schwester Raphaela Händler für ihre Arbeit in Tansania erhalten, die andere Hälfte fließt nach Brasilien, um dort armen Kindern regelmäßige Mahlzeiten zu ermöglichen, erläuterten die Mitglieder des Aktionskreises den Schülern und Lehrern des Gymnasiums. Walter Mertens sprach allen Schülerinnen und Schülern einen großen Dank für ihren Einsatz aus.

Für die Kinder und Jugendlichen ist der Einsatz selbstverständlich. „Es passt zu unserem Schulprofil“, betonte Schulleiter Holger Siegler, der auf seine Schüler sehr stolz ist.

Soziales Engagement wird am Nottulner Gymnasium groß geschrieben. Und deshalb hat die Schule auch eine Bewerbung für den Titel „UNESCO-Schule“ abgeschickt, verriet der Schulleiter. „Die Ziele der UNESCO sind auch unsere.“ Mit dem Polit-Café der Sozialwissenschaftskurse, dem Sponsorenlauf und dem sozialen Engagement, das die Schüler im Laufe der Schulzeit am Gymnasium nachweisen müssen, sei das Gymnasium Nottuln optimistisch, die Anerkennung als „UNESCO-Schule“ bekommen zu können, so Siegler.

Initiativ tätig ist auch der Aktionskreis Joao Pessoa. Er möchte dazu beitragen, dass die Gemeinde Nottuln wieder die Auszeichnung zur „Fairtrade-Town“ erhält.

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