Planungskosten im Etat
Feuerwehrhaus für Appelhülsen

Nottuln -

Die Kosten für die Planung eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Appelhülsen sind vom Haupt- und Finanzausschuss beschlossen worden. Einen Standort gibt es auch schon.

Mittwoch, 01.03.2017, 20:03 Uhr

Das alte Feuerwehrgerätehaus in Appelhülsen – hier bei der Vorstellung des Drehleiterfahrzeugs – entspricht nicht mehr den heutigen Standards. Ein neues Gebäude soll nun am Standort Dirksfeld geschaffen werden.
Das alte Feuerwehrgerätehaus in Appelhülsen – hier bei der Vorstellung des Drehleiterfahrzeugs – entspricht nicht mehr den heutigen Standards. Ein neues Gebäude soll nun am Standort Dirksfeld geschaffen werden. Foto: Dieter Klein

Ein zustimmendes Nicken von Wehrführer Johannes Greve signalisierte: „Gut gemacht.“ Gemeint waren die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses, die am Dienstagabend die Weichen für den Neubau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Appelhülsen stellten. Bei zwei Enthaltungen der Grünen wurde einstimmig beschlossen, Planungskosten von rund 35 000 Euro in den Haushalt 2017 einzustellen.

„Die Notwendigkeit ist bekannt“, betonte Helmut Walter (FDP). Heinz Mentrup ( CDU ), selbst aktiver Feuerwehrmann, wies noch einmal auf die massiven Unzulänglichkeiten im alten Feuerwehrgerätehaus hin. Der Standort Dirksfeld für das neue Feuerwehrgerätehaus sei gut geeignet, da er ortsnah sei.

Für die Grünen beantragte Stefan Kohaus, die Planungskosten mit einem Sperrvermerk zu versehen. Es seien erst noch weitere Informationen notwendig. Dieser Vorschlag stieß auf die Kritik anderer Fraktionen. „Uns reicht der Feuerwehrbedarfsplan als Begründung aus. Ein Umbau des alten Gebäudes ist nicht sinnvoll“, erklärte Andreas Winkler (SPD). „Ein Sperrvermerk ist das falsche Signal“, betone Hartmut Rulle für die CDU. „Wir müssen bei der Planung Gas geben.“

Der Grünen-Antrag für einen Sperrvermerk wurde von allen anderen Parteien im Ausschuss abgelehnt.

Wie Beigeordnete Doris Block erläuterte, wird mit der Planung des neuen Feuerwehrgeräthauses ein externes Fachbüro beauftragt. Die Gemeindeverwaltung schätzt derzeit die Baukosten auf rund 2 Millionen Euro.

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