Kolping
Sammeln, um zu helfen

Nottuln -

Seit 24 Jahren führen Mitglieder der Nottulner Kolpingsfamilie die Briefmarkensammelaktion des Kolpingwerks vor Ort durch. Der Erlös aus dem Verkauf der gespendeten Briefmarken hilft, Projekte hier und in Uganda zu unterstützen.

Freitag, 24.03.2017, 10:03 Uhr

Briefmarken sammeln für den guten Zweck, dazu ruft die Kolpingsfamilie auch in diesem Jahr die Bevölkerung der Gemeinde auf. Eine Spendenbox befindet sich unter anderem am Schriftenstand in der St.-Martinus-Kirche.
Briefmarken sammeln für den guten Zweck, dazu ruft die Kolpingsfamilie auch in diesem Jahr die Bevölkerung der Gemeinde auf. Eine Spendenbox befindet sich unter anderem am Schriftenstand in der St.-Martinus-Kirche. Foto: Anne Alichmann

Im Zeitalter von SMS, WhatsApp , Mail und Co. muten Briefe wie ein Relikt aus alten Zeiten an. Und doch gibt es sie – sogar mit richtigen Briefmarken darauf. Und genau auf diese Briefmarken hat es die Kolpingsfamilie Nottuln abgesehen. Sie bittet auch in diesem Jahr die Bürger, gebrauchte Briefmarken zu sammeln und zu spenden. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Marken möchte die Kolpingsfamilie wieder verschiedene gemeinnützige Projekte unterstützen.

Weil bei der Finanzierung solcher Projekte im In- und Ausland jeder Cent, jeder Euro wichtig ist, hat auch die Briefmarkensammlung beim Kolpingwerk weiterhin ihren festen Platz. Dr. Markus Demele, Generalsekretär von Kolping International in Köln, betont: „Das Sammeln von Briefmarken und der Erlös daraus ist über die Jahre eine feste Säule des Engagements für die Menschen in der Ferne geworden. Und diese Tradition hat im vergangenen Jahr 2016 ein neues Rekordhoch erreicht. Mit 19 718,29 Euro konnten wir bundesweit durch die Briefmarkenaktion mehr erlösen als jemals zuvor in der Geschichte der Aktion. Dies ist ein großartiger gemeinsamer Kolping-Erfolg.“

Mitglieder der Kolpingsfamilie Nottuln betreuen seit dem Jahr 1993 die Briefmarkensammelaktion in der Gemeinde. Seit der zweiten Jahreshälfte 2014 werden die gesammelten Briefmarken vom Diözesanverband Münster in Coesfeld vermarktet.

Schwerpunktmäßig, so informiert die Nottulner Kolpingsfamilie, werden unter anderem Maßnahmen im Rahmen der Zusammenarbeit der Kolpingsfamilie mit Uganda unterstützt. Dabei geht es um die Projektbereiche „Handwerkliche Ausbildung“, „Frauen und Gesundheit“, „Wassertanks und Tierhaltung“. Auch fördert die Kolpingsfamilie mit den Erlösen die Durchführung von Familienbildungsmaßnahmen im Verband.

Weil die Projekte in Uganda und hier vor Ort weiterhin wichtig sind, bittet die Kolpingsfamilie die Bürger um Mithilfe: „Durch die Abgabe der Briefmarken aus der täglichen Post zu Hause oder im Büro in die in der Pfarrkirche St. Martinus und in der Kolping-Seniorenstube bereitgestellten Sammelboxen leiste jeder einen Beitrag zur Selbsthilfe.“

Die Marken brauchen nicht vom Umschlag gelöst zu werden, sondern sollten einfach mit etwas Rand abschnitten oder abgerissen werden. Gerne nimmt die Kolpingsfamilie auch alte Restsammlungen und Alben an, größere Posten holt sie auch ab. Ansprechpartner ist Gerd Hülsbömer, ✆ 0 25 02/ 37 37.

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