Frühlingsfest der Kaufmannschaft
Mehr als Blumen und Blüten

Nottuln -

Die Kaufmannschaft hat ihr Frühlingsfest diesmal in den Rahmen der ersten Europawoche in Nottuln gelegt. Für diese Premiere war das bunte Programm ein farbenfroher Auftakt.

Sonntag, 07.05.2017, 19:05 Uhr

Lavendel und andere Blumen gab es reichlich auf dem Frühlingsfest der Kaufmannschaft Nottuln.
Lavendel und andere Blumen gab es reichlich auf dem Frühlingsfest der Kaufmannschaft Nottuln. Foto: Dieter Klein

Mit Lyrik aus Havixbeck eröffnete Bürgermeisterin Manuela Mahnke das Frühlingsfest . Sie zitierte Annette von Droste-Hülshoff : „Der Frühling ist die schönste Zeit. Was kann noch schöner sein? Da grünt und blüht es weit und breit im gold‘nen Sonnenschein.“

Und auf dem Stiftsplatz blühte es bei der Traditionsveranstaltung der Kaufmannschaft Nottuln , die diesmal zugleich Auftakt der ersten Nottulner Europawoche war, tatsächlich. So präsentierte Gärtnermeister Andreas Beckmann von der Gärtnerei „Blütenmeer“ aus Telgte eine sehenswerte Sammlung historischer Tomatenpflanzen mit teils abenteuerlichen Namen wie „Ochsenherz“ oder „Fuzzy Wuzzi“. Direkt dahinter zeigte Appelhülsens Gärtnermeister Werner Kötter neben Töpfen mit Stangenbohnen auch die „Schwarzäugige Susanne“. Ein treffender Name für die bekannte Kletterpflanze.

Frühlingsfest in Nottuln

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Und was dem Gärtner recht, ist dem Putzprofi billig. Denn an dessen Stand (hier hatten die Veranstalter beim „Frühling“ wohl auch den „Frühjahrsputz“ mit bedacht), flatterten bunte Staublappen mit Namen wie „Koi-Tücher“ im Wind (die im Gegensatz zu ihren Namensträgern „absolute Streifenfreiheit“ garantierten).

Doch die Besucher zog es mehr – zumeist von Kinderhänden geführt – auf den Platz gegenüber. Denn von dort lockten Düfte von Fritten, Grillwürstchen und Waffeln sowie auch die „Mümmelmänner“ vom Kaninchenzuchtverein W12.

Daneben gab es moderne Rollstühle der Luxusklasse und Rasenmäher-Roboter zu bestaunen, außerdem naturbelassene Tiernahrung.

Die Bühne blieb – bis auf die Siegerehrung des Stiftslaufes – zumindest am Samstag zumeist leer. Zwar trat mittags kurz ein Dudelsackspieler auf, doch erst am Abend füllte die holländische Live-Band „De Wegwerkers“ die Bühne wie auch den Platz davor. Dagegen tobte im DRK-Kindergarten am Kastanienplatz schon am Nachmittag das Leben. Denn hier begeisterte Kinderliedermacher Klaus Foitzik sein junges Publikum mit großem musikalischen Einfühlungsvermögen.

Der Sonntag zog mehr Menschen in den Ortskern. Neben den geöffneten Geschäften lockten Kinderflohmarkt, Puppentheater und die Chance, gemütlich im kultig dekorierten Gartenrestaurant zu sitzen.

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