Liebfrauenschule zeigt „Aladdin“
Schule wird zur Zauberhöhle

Nottuln -

Orientalisch ging es am Wochenende in der Liebfrauenschule zu: Die Musical-AG führte das Erfolgsstück „Aladdin“ auf. Das Publikum war begeistert.

Montag, 08.05.2017, 20:05 Uhr

Geschichte mit Happy-End: Der arme Straßenjunge Aladdin (Rike Allendorf) verliebt sich in die schöne Prinzessin Jasmin (Sarah Tanlak).
Geschichte mit Happy-End: Der arme Straßenjunge Aladdin (Rike Allendorf) verliebt sich in die schöne Prinzessin Jasmin (Sarah Tanlak). Foto: Corona Büning

Kamele, Schätze, wahre Liebe und hinterhältige Bösewichte, das alles war am Wochenende im Zen­trum der Liebfrauenschule zu finden. Und nicht zuletzt auch eine Wunderlampe, denn die Musical-AG führte unter der Leitung von Rudolf Höggemeier das Musical „Aladdin“ auf.

So wurde die Schule für zwei Tage in den Orient, genauer gesagt in die Stadt Agrabah verwandelt. Wie der didaktische Leiter der Liebfrauenschule, Heinrich Willenborg , in seiner Begrüßung sagte, sah man dem Bühnenbild an, dass es mit viel Liebe gemacht worden war. Aus einfachsten Mitteln waren eine Zauberhöhle, ein Gefängnis, ein Basar oder sogar ein fliegender Teppich entstanden. Und auch orientalische Tanzeinlagen trugen zum Eindruck der völligen Ortsverwandlung bei.

Liebfrauenschule zeigte „Aladdin“

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In dieser Atmosphäre erzählten die Schauspieler die Geschichte des armen Straßenjungen Aladdin (Rike Allendorf), der sich in die schöne Prinzessin Jasmin (Sarah Tanlak) verliebt. In weiteren Rollen sah man Mia Graes als Abu, Patricia Haverkamp als den Sultan, Gino Bröker und Björn Fürtges als die beiden Dschinni, Viktor de Klerk als den Bösewicht Dschafar und Marie Tiefenbach als Jago.

Seit etwa einem Jahr hatten die Jugendlichen geübt, waren extra zwei Tage zu Intensivproben nach Nordwalde gefahren und hatten sich das Originalmusical in Hamburg angesehen. Nach dieser guten Vorbereitung ließen sie sich dann auch nicht einmal von kurzzeitigen Problemen mit den Mikrofonen stören, sondern spielten und sangen das Stück souverän weiter, das sich stark am gleichnamigen Disney-Klassiker orientierte.

Das Publikum zeigte sich begeistert vom Märchen aus 1001 Nacht und davon, dass die Schule ein solches Projekt möglich macht. Die Verantwortlichen der Schule hielten sich bei der Vorstellung im Hintergrund und nahmen lediglich begleitende Rollen ein.

Mit einbezogen wurde das Publikum: Am Ende der Vorstellung am Samstag sang es noch gemeinsam mit Aladdin und Co. ein kräftiges „Happy Birthday!“ für einen der Dschinni-Darsteller, der trotz seines Geburtstages in seiner Rolle Wünsche erfüllte, statt sich selbst etwas zu wünschen.

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