„Rosewood & Rhythm“
Sicher und mit Rhythmusgefühl

Nottuln -

Das Mallet-Ensemble, Wolfgang Fuchs leitet es, hat seinem Publikum wunderbare Momente beschert.

Dienstag, 04.07.2017, 20:07 Uhr

Die jungen Akteure des Mallet-Ensembles überzeugten ihr Publiku m.
Die jungen Akteure des Mallet-Ensembles überzeugten ihr Publiku m. Foto: Dieter Klein

„Wahnsinn – das habe ich so noch nie erlebt.“ Oder: „Die haben am Ende noch genauso perfekt gespielt wie am Anfang.“ Das waren nur zwei von zahlreichen Kommentaren im Anschluss an das Konzert des Mallet-Ensembles „Rosewood & Rhythm“ unter Leitung von Wolfgang Fuchs . Die Akteure erfreuten am Sonntag in der Alten Amtmannei ihre Zuhörer zunächst mit „Summer Fun“ von Henk Mennens , einem notensicher gespielten Klassiker im Latinstil mit Vibrafon-Solist Jonah Eggenkemper.

Ob Linus Höppener mit der Marimba oder Pia Büttner oder unter anderen auch Josefine Höppener: Die jungen Musiker nahmen ihr Publikum mit. Ebenso wie es etwa das Mallet-Duo mit Simon Döring und René Henke tat. Wie gut die Genannten und auch alle anderen von Wolfgang Fuchs ausgebildet worden sind, zeigte sich in der Alten Amtmannei immer wieder in unterschiedlichen Zusammensetzungen.

In die 1960er-Jahre versetzt, fühlte sich das Publikum wohl bei dem Stück „Wonderful Land“ von Jerry Lordan, in dem Felix Große-Westermann am Vibrafon glänzte, bevor die Zuhörer mit dem romantischen „Can you feel the love tonight“ von Elton John mit der Glockenspiel-Solistin Josefine Höppener wieder in die heutige Zeit versetzt wurden.

Bei „Tequila Sunrise“ honorierte das Publikum die Schlagzeug-Soloeinlage von Florian Wilming mit spontanem Zwischenapplaus. Auch dieses Stück hat Eckhard Kopetzki komponiert, der auf Lehramt Musik und Physik studierte.

An weiteren Schlaginstrumenten absolut sicher und mit viel Rhythmusgefühl überzeugte unter anderem Paul Langner mit der „Beach Party“ von Henk Mennens, heißt es im Pressebericht weiter. Der Höhepunkt des Konzertes waren drei Sätze aus dem Streichquartett der allen bekannten „Kleinen Nachtmusik“ von Mozart in der Bearbeitung von Peter Klemke, ein 15-minütiges Höchstmaß an Konzentration, die Jonah Eggenkemper, Paul Langner, Simon Döring und Florian Wilming selbst noch am Ende eines langen Konzertprogrammes aufbrachten.

Peter Klemke, der zahlreiche der dargebotenen Stücke speziell für die Mallet-Instrumente bearbeitet hatte, lauschte und genoss es, seine Arrangements live zu hören.

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