Raiffeisen Steverland
Jahresüberschuss liegt bei knapp 87 000 Euro

Nottuln -

Auch wenn das Marktumfeld schwierig ist, sieht sich die Raiffeisen Steverland für die Zukunft gut aufgestellt. In die Standorte wird weiter investiert.

Donnerstag, 06.07.2017, 10:07 Uhr

Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Raiffeisen Steverland (v.l.): Michael Uckelmann, Gerd Budde, Werner Schulze Esking (Vorstandsvorsitzender), Konstanze Lülf, Clemens Freiherr von Twickel, Dr. Stephan Schulze Mönking, Hubertus Fasselt, Benedikt Middendorf (Geschäftsführer), Michael Grewe (Geschäftsführer), Johannes Schulze Höping (Aufsichtsratsvorsitzender), Stefan Schulze Frenking und Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr.
Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Raiffeisen Steverland (v.l.): Michael Uckelmann, Gerd Budde, Werner Schulze Esking (Vorstandsvorsitzender), Konstanze Lülf, Clemens Freiherr von Twickel, Dr. Stephan Schulze Mönking, Hubertus Fasselt, Benedikt Middendorf (Geschäftsführer), Michael Grewe (Geschäftsführer), Johannes Schulze Höping (Aufsichtsratsvorsitzender), Stefan Schulze Frenking und Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Foto: Dieter Klein

„Trotz eines preisbedingten leichten Umsatzrückgangs können wir von einem positiven wirtschaftlichen Ergebnis sprechen.“ Das berichteten Benedikt Middendorf und Michael Grewe, Geschäftsführer der Raiffeisen Steverland eG, am Dienstagabend in der Generalversammlung der Genossenschaft im Appelhülsener Frenkings Hof.

Die anwesenden Landwirte, etwa 80 von zurzeit 806 Mitgliedern, schienen zufrieden zu sein. Weder beim Geschäftsbericht noch bei der Bilanzanalyse durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Schulze Höping (Senden) wurden von irgendeiner Seite Zweifel geäußert oder bohrende Zwischenfragen gestellt.

Middendorf erklärend: „Im vergangenen Jahr mussten viele Betriebe erhebliche Ernteverluste verkraften. Das lag am verregneten Frühjahr, dem dann auch noch ein trockener Herbst folgte. Zum Glück verhalf aber der Preisanstieg bei Milchprodukten und Fleisch den Landwirten doch noch zu verbesserten Einkünften.“

Ein Kernbereich der Genossenschaft ist nach wie vor das landwirtschaftliche Warengeschäft mit dem Ein- und Verkauf von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. So setzte die Steverland eG zum Beispiel rund 41 000 Tonnen Schweinefuttermittel um, 22 000 Tonnen Düngemittel und rund 55 000 Tonnen Getreide um. In ihrer Bilanz für 2016 weist die Genossenschaft ein Umsatzvolumen von rund 69 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von knapp 87 000 Euro aus. Daraus errechnen sich für die Mitglieder eine Warenrückvergütung von 0,15 Prozent sowie eine Dividende von zwei Prozent auf das Geschäftsguthaben. Der verbleibende Rest fließt in die Rücklagen.

Als ebenso positiv erwies sich das erste Geschäftsjahr der Raiffeisen Energie GmbH (ENIRA) mit Sitz in Nottuln, in der fünf Verbundpartner ihre Aktivitäten in der Energiewirtschaft gebündelt haben.

Geschäftsführer Michael Grewe wies außerdem darauf hin, dass die Raiffeisen Steverland auch weiterhin in ihre Standorte Nottuln, Senden, Dülmen und Havixbeck investieren werde. Am Nottulner Standort Beisenbusch soll noch in diesem Jahr neben der Tankstelle, die im Verbund mit der ARAL AG betrieben wird, ein SB-Waschpark entstehen. Des Weiteren soll 2018 in Nottuln an der Appelhülsener Straße zwischen Aldi und Netto ein weiterer Raiffeisen-Markt entstehen.

„All diese Erfolge beweisen, dass unsere Genossenschaft dank der guten Leistungen aller Mitglieder und des vorbildlichen Engagements der Mitarbeiter auf einem stabilen Fundament steht“, stellte Aufsichtsratsvorsitzender Johannes Schulze Höping fest. Aufsichtsratsmitglied Clemens Freiherr von Twickel (Havixbeck) bestätigte: „Der Aufsichtsrat ist der Überzeugung, dass sich die Raiffeisen Steverland positiv entwickelt hat.“ Demzufolge verliefen auch die anstehenden (Wieder-)Wahlen von Georg Budde (Nottuln) in den Vorstand sowie Hubertus Fasselt (Dülmen) und Johannes Schulze Höping in den Aufsichtsrat einstimmig.

Nach einem gemeinsamen Abendbrot unterhielt Landrat Dr. Christian Schulze-Pellengahr die Versammlungsteilnehmer mit einem Lichtbilder-Referat zum Thema „200 Jahre Kreis Coesfeld“.

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