Hospizbewegung
Außergewöhnlicher Abend

Nottuln -

Das 20-jährige Bestehen der Hospizbewegung fand mit einem Benefizabend seinen krönenden Abschluss. Mit dabei der „beste Comedy-Zauberer Deutschlands“: Christian Glade.

Sonntag, 22.10.2017, 18:10 Uhr

Die Arminia-Tanzgruppen „Sternschnuppen“ und „Rock‘n‘Roses“ sorgten für einen furiosen Auftakt des Benefizabends der Hospizbewegung. Später verblüffte auch Magier Christian Glade (kl. Foto links) das Publikum. Verbrennt er da wirklich einen 50-Euro-Schein?
Die Arminia-Tanzgruppen „Sternschnuppen“ und „Rock‘n‘Roses“ sorgten für einen furiosen Auftakt des Benefizabends der Hospizbewegung. Später verblüffte auch Magier Christian Glade (kl. Foto links) das Publikum. Verbrennt er da wirklich einen 50-Euro-Schein? Foto: Dieter Klein

Mit einem außergewöhnlichen Abend, einem Kaleidoskop aus Magie und Musik, Artistik und Clownerie, beendete Nottulns Hospizbewegung am Samstagabend ihre Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen.

Und was die Frauen und Männer um die Vorsitzende Dagmar Exner-Kasnitz und die beiden Koordinatorinnen Mona Letterhaus und Kirsten Schneider im Umgang mit Sterbenden und Trauernden seit 20 Jahren praktizieren, zog sich auch an diesem Abend mal leise, mal melancholisch, aber auch prustend fröhlich durch ein vierstündiges, tolles Programm. Das genossen die Gäste, an geschmackvoll dekorierten Vierertischen platziert, mit so viel Vergnügen, dass selbst Moderator Peter Amadeus Schneider nach einer lukullisch gefüllten längeren Pause staunend feststellte: „Ungewöhnlich. Sind ja noch alle da.“

Benefizabend 20 Jahre Hospizbewegung Nottuln

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Kein Wunder. Schließlich dürfte das, was sich auf der Bühne im Forum des Rupert-Neudeck-Gymnasiums abspielte – durch großzügige Sponsoren ermöglicht, wie die Vorsitzende dankbar bemerkte – zu dem Besten gehören, was Nottuln in dieser Ballung seit langem erlebt hat. Schon der furiose Auftakt mit den Tanzgruppen des SV Arminia Appelhülsen, den „Sternschnuppen“ und den „Rock‘n‘Roses“, führte zu Bauchgrummeln. Und dass sich diese zauberhaften Tänzerinnen gar schon für die kommenden Europa- und Weltmeisterschaften qualifiziert haben, verwunderte angesichts dieser eindrucksvollen Choreografien nicht.

Zum Luftholen zwischendurch blieben dem Publikum die Phasen mit nachdenklichen Texten, abwechselnd vorgelesen von Kirsten Schneider und Mona Letterhaus. Geschichten, die zum Motto der Hospizbewegung passten: „Am Ende zählt der Mensch.“

Zum Programm des Abends gehörte auch ein Auftritt von Bauchredner „Master Me“ Michael Schürkamp, der in Begleitung von „Opa Oskar“ erschienen war. Der Senior schwadronierte sogar vielsprachig: „Glatzkopf“ auf Arabisch übersetzte er mit „WardamalHaarda“. Oder „Boulevar(d)“ übersetzte er ins Deutsche mit „Bulle tot“. Ganz besonders frech sein Spaß über die Appelhülsener. Beispiel: „Die träumen von Reisen auf die Sonne.“ Und auf den Einwand: „Die Sonne ist doch viel zu heiß“, meinte der Appelhülsener: „Macht nichts. Wir reisen ja nachts.“

Auf Zauberer und Plauderer Christian Glade durfte sich das Publikum ganz besonders freuen. Schließlich lebt der mehrfach international ausgezeichnete Magier, Träger des amerikanischen Ehrentitels „Merlin Award“ und vom ZDF zum „Besten Comedy-Zauberer Deutschlands“ gekürt, seit kurzem im Schatten von St. Martinus. Seine unglaublichen Illusionen verzauberten alle.

Ihm folgte als letzter Höhepunkt der Weltenbummler, Hochradfahrer und Diabolo-Spieler „Davidci“ David Langkamp. Unverfroren, schlagfertig und liebenswert frech. Mit dem Bundestagsabgeordneten Karl Schiewerling und Pfarrdechant Norbert Caßens trieb er minutenlange Possen, bevor er sich mit deren Beistand aufs Hochrad hieven ließ.

Verständlich, dass Dagmar Exner-Kasnitz am Schluss dieses schönen Abends am liebsten die ganze Welt umarmt hätte. Sie beließ es bei Kirsten Schneider und Mona Letterhaus. Und die Blumen für den Moderator hatte sie selbstverständlich nicht vergessen.

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