Sportstättenkonzept
„Wir erfüllen eine wichtige soziale Aufgabe“

Nottuln -

Für die Gemeinde zeichnet sich beim Sportstättenkonzept weiterer Handlungsbedarf ab. Das DRK meldet einen Sanierungsaufwand für ihr Vereinsheim an.

Dienstag, 24.10.2017, 20:10 Uhr

Das DRK bietet in Nottuln anderem Seniorengymnastik an. 
Das DRK bietet in Nottuln anderem Seniorengymnastik an.  Foto: Marita Strothe

In der aktuellen Diskussion über das Sportstättenkonzept der Gemeinde hat sich nun auch der DRK-Ortsverein mit einem Schreiben an die Gemeinde offiziell zu Wort gemeldet. Das DRK mahnt, bei der Beratung des Konzeptes den notwendigen Sanierungsbedarf des DRK-Heims nicht außer acht zu lassen.

„Seit über 25 Jahren bieten wir Gedächtnistraining, Geselliges Tanzen und Seniorengymnastik in unseren Räumen an der Rudolf-Harbig-Straße und in der Gymnastikhalle Appelhülsen an. Wir sind Teil des vielfältigen Sportangebots in der Gemeinde Nottuln und erfüllen eine wichtige soziale Aufgabe“, schreiben Vorstand und Rotkreuzleitung. Und: „Der Erhalt und die Sanierung unserer Räumlichkeiten, in denen die Angebote gemacht werden, gehören in einem Sportstättenkonzept, das die Mittel für den Erhalt der baulichen Anlagen der Gemeinde auf lange Zeit bindet, einbezogen.“

Das DRK organisiert derzeit acht Kurse mit sechs Übungsleiterinnen und 160 Teilnehmern. Außerdem gibt es einen ehrenamtlichen Fahrdienst aus den Ortsteilen und Bauerschaften für Menschen, die nicht mobil sind. „Der demografische Wandel macht den Ausbau des Angebots wünschenswert“, betont das DRK.

Weder für die Kurse noch für den Fahrdienst werden Beiträge erhoben, um allen Menschen problemlos die Teilnahme zu ermöglichen.

Die Räumlichkeiten wurden 1984 aus Mitteln und mit Eigenleistung des DRK und der DLRG errichtet. Trotz umfassender Pflege seien die Räume in die Jahre gekommen. Die Gemeinde habe sich vertraglich zum Unterhalt der Räumlichkeiten verpflichtet. „lm Rahmen der baulichen Überlegungen zu den Sportstätten gehört der Sanierungsbedarf unseres Helmes unbedingt berücksichtigt“, heißt es im DRK-Schreiben.

Eine neue Beleuchtungsanlage hat das DRK noch selbst finanziert. Doch es sind weitere Maßnahmen notwendig: die Schaffung eines Senioren-WC (bislang Nutzung des Schwimmbad-WC, was laut DRK aber nicht seniorengerecht oder barrierefrei ist); Erneuerung der Lüftungsanlage; Erneuerung der Türen zum Hallenbad; Verbesserung der Akustik im Veranstaltungsraum (derzeit große Einschränkung für Hörgerätenutzer; Erneuerung des Fliesen-/Bodenbelags. Die Bitte des DRK lautet: „Wir bitten, unser Angebot und den Sanierungsbedarf der Räumlichkeiten in das Sportstättenkonzept aufzunehmen.“

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