Kunst + Kultur
„Machet die Tore weit“

Nottuln -

Das Vokalsextett „Sei Colori“ genießt einen mehr als respektablen Ruf. Am 3. Dezember (erster Adventssonntag) gestaltet das hochklassige Ensemble ein besonderes Konzert in St. Martinus.

Donnerstag, 16.11.2017, 18:11 Uhr

Vokalsextett „Sei Colori“ (v. l.): Peter Amadeus Schneider (Bariton), Stephan Hinssen (Tenor), Hanno Kreft (Bass), Sophie Richter (Sopran), Esther Remmen (Sopran) und Heike Weber (Alt).
Vokalsextett „Sei Colori“ (v. l.): Peter Amadeus Schneider (Bariton), Stephan Hinssen (Tenor), Hanno Kreft (Bass), Sophie Richter (Sopran), Esther Remmen (Sopran) und Heike Weber (Alt). Foto: Anastasia Kapluggin

Der Verein Kunst und Kultur Nottuln lädt am 3. Dezember (erster Adventssonntag) um 17 Uhr zu einem besonderen Konzert in die Pfarrkirche St. Martinus ein. Unter dem Titel „Machet die Tore weit“ bringt das Vokalsextett „Sei Colori“ Stücke aus seinem breiten Repertoire zu Gehör.

Freunde der gepflegten A-Capella-Musik werden sich freuen, dass das Ensemble mit Sophie Richter (Sopran), Esther Remmen (Sopran) und Heike Weber (Alt) sowie Stephan Hinssen (Tenor), Peter Amadeus Schneider (Bariton) und Hanno Kreft (Bass) wieder zu Gast in der Pfarrkirche ist.

„Sei Colori“ wurde Anfang 2012 in Münster gegründet. Die gemischte Besetzung ermöglicht die Interpretation eines Repertoires aus allen Stilepochen, und die Sechsstimmigkeit bietet dabei ein faszinierend reichhaltiges Spektrum an Klangfarben.

Der Bogen der Werke im Konzert am 3. Dezember spannt sich weit von polyphonen Werken der Renaissance-Zeit über Motetten der frühen Barockzeit bis hin zu Klängen des 19. Jahrhunderts und der Tonsprache unserer Tage.

Inhaltlich orientiert sich das Programm am Beginn des Kirchenjahres. Die adventliche Zeit vor Weihnachten ist eine Zeit der Besinnung und der Vorbereitung auf das Fest der Geburt Christi im Gedanken an die Wiederkunft des Herrn am Ende der Welt, heißt es in der Ankündigung. Viele Kompositionen im Programm sind der Figur der Gottesmutter Maria zugewandt; die Verkündigung des Engels an Maria hat viele Komponisten zu Werken angeregt.

Nach dem Eingangsstück von Andreas Hammerschmidt, das dem Konzert seinen Titel gibt, erklingen drei Motetten von Heinrich Schütz, die dieser unter dem Eindruck des 30-jährigen Krieges geschrieben und im Jahr des Westfälischen Friedens veröffentlicht hat.

Die Epoche der Romantik ist mit Werken von Albert Becker, Charles Villiers Stanford, Edvard Grieg und Heitor Villa-Lobos vertreten. Höchst unterschiedliche und eindringliche Klangfarben finden sich in den zeitgenössischen Werken von Stefan Trenner und Trond Kverno. Das Konzert endet mit einer Klangminiatur von Heinrich Kaminski über eine bekannte adventliche Melodie.

 

 

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