Deutsch-polnischer Abend
Sieben Komponisten vorgestellt

Nottuln -

Bei einem deutsch-polnischen Abend des Komitees für Städtefreundschaften wurden sieben polnische Komponisten vorgestellt.

Sonntag, 26.11.2017, 19:11 Uhr

Rund 80 Gäste genossen Vortrag und Gesang beim deutsch-polnischen Musikabend in der Alten Amtmannei.
Rund 80 Gäste genossen Vortrag und Gesang beim deutsch-polnischen Musikabend in der Alten Amtmannei. Foto: Marita Strothe

„Wir haben ihnen heute Abend sieben Komponisten mitgebracht“, begrüßte Renata Kaczmarek vom Komitee für Städtepartnerschaften Nottuln und Initiatorin des deutsch-polnischen Musikabends rund 80 Besucher in der Alten Amtmannei. Zuvor hatten Stefan Volpert (Piano), Heinrich Willenborg (Kontrabass) und Günter Vieth (Schlagzeug) die musikalische Reise nach Polen unter dem Motto „Musik berührt und verbindet!“ instrumental gestartet.

Als Ersten stellte Marga Lütkecosmann den polnischer Violinisten, Komponisten und Operndirigenten Karol Józef Lipiński vor. Untermalt mit Musik von ihm, berichtete sie über das Leben des ausgezeichneten Geigers der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert.

Wissenswertes zu Frederic Chopin (Fryderyk Franciszek Szopen), dem Sohn eines französischen Hauslehrers und einer polnischen Adeligen, der 1810 in der Nähe von Warschau geboren wurde, vermittelte danach Birgit Randhahn dem Publikum. Aus seiner Feder stammte auch das polnische Volkslied, das Renata Kaczmarek anschließend für die Besucher des Abends, sang.

Deutsch-Polnischer Musikabend

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Josef Lütkecosmann schloss sich mit dem Rückblick auf das Leben des Komponisten und Violinisten Henryk Wieniawski an. Ihm folgte Agnieszka Blakert mit Informationen über den Komponisten und Pianisten Jan Paderewski. Stefan Volpert erzählte über Karol Szymanowski. Hella Spiekermann wusste Genaueres über Witold Lutoslawski, der in Polen als Klassiker der Moderne gilt. Und Dorota Idczak-Brummerloh hatte das Vergnügen, über Krzysztof Penderecki, dem einzigen in dem Septett, der heute noch lebt, zu berichten.

Zwischen den Lebensgeschichten dieser bedeutenden Komponisten sorgte Renata Kaczmarek mit Anekdoten rund um die Musik für Erheiterung. Selbst eine „Musik-Apotheke“ hatte sie in gedruckter Form für alle mitgebracht. Darin wurden unter anderem als Mittel gegen „schlechte Verdauung und Probleme mit dem Stoffwechsel“ „Hungarian Dance“ von Johannes Brahms oder auch Lieder von den Beatles empfohlen.

Sängerin Elena Volpert sowie Sänger und Gitarrist Tomasz Kaczmarek vergrößerten die Gruppe der Live-Musiker, die nun mit polnischem Volksliedgut begeisterten. Mit Filmausschnitten von der Feier des 25-jährigen Partnerschaftsjubiläums in Chodziez schritt der Abend fort.

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