Weihnachtskonzert der Blasmusikvereinigung
Prachtvoller Abschluss des Jubiläumsjahres

Nottuln -

Ihr Jubiläumsjahr schloss die BMV Nottuln mit einem begeisternden Weihnachtskonzert ab. Viel Beifall gab es nicht nur für die Musiker, sondern auch für die beiden Dirigenten.

Montag, 18.12.2017, 20:12 Uhr

Die Musiker der Blasmusikvereinigung Nottuln luden zum Weihnachtskonzert in die St.-Martinus-Kirche. Der lang anhaltende Beifall galt allen Mitwirkenden, insbesondere den Dirigenten Ralph Henke und Nils Walter.
Die Musiker der Blasmusikvereinigung Nottuln luden zum Weihnachtskonzert in die St.-Martinus-Kirche. Der lang anhaltende Beifall galt allen Mitwirkenden, insbesondere den Dirigenten Ralph Henke und Nils Walter. Foto: Dieter Klein

Sie haben geprobt, musiziert und gefeiert: die Musiker und Musikerinnen der Blasmusikvereinigung Nottuln (BMV). Mit dem letzten großen Konzert am Sonntag in St. Martinus haben sie ihr Jubeljahr zum 125-jährigen Bestehen prachtvoll beendet.

Von Müdigkeit keine Spur. Davon konnten sich am späten Nachmittag Hunderte von Musikfreunden selbst überzeugen. Menschen aus dem weiten Umland. Familienangehörige, Freunde der Musiker, allesamt Liebhaber symphonischer Blasmusik, die sich in den farbigen Klangwellen eines großen Orchesters für eine gute Stunde der vorweihnachtlichen Hektik entziehen wollten. Mit Erfolg.

Weihnachtskonzert der Blasmusikvereinigung Nottuln

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Der „St. Florian Choral“, ein elegant arrangiertes Werk des erfolgreichen österreichischen Komponisten Thomas Doss, der sich damit nur vor seinem weltberühmten Landsmann Anton Bruckner verneigen wollte, entfaltete auch in Nottuln seine Wirkung.

Ebenfalls fester Bestandteil des Konzertes: das Jugendorchester der BMV. Begeisternd und voll motiviert, wurde der vielversprechende klingende Nachwuchs vom jungen Dirigenten Nils Walter trefflich in Szene gesetzt. Kess präsentierte die Jugend ‚All I want for Christmas is you‘. Wie von Weltstar Mariah Carey gewollt.

Die Menschen auf den Kirchenbänken lächelten. Längst hatte sie notiert, dass dieses Weihnachtskonzert nicht allein von den traditionellen Werken bestimmt wurde. Dazu BMV-Dirigent Ralph Henke: „Stimmt. Wir haben uns bewusst davon gelöst. Doch die Musikstücke, die wir ausgesucht und vielfach geprobt haben, passen in die Zeit und erst recht auch in diese Kirche.“ Bestes Beispiel: Jacob de Haans „Concerto d‘Amore“. Was anfänglich wie eine würdevolle barocke Ouvertüre klang, wechselte überraschend zu einem rassigen Pop mit einem klangvoll swingenden Finale. Toll.

Dann durften alle mitsingen: „Leise rieselt der Schnee!“ Danach näherte sich das Konzert dem Ende. Doch bevor das „Goldene Blech“ der BMV noch das weihnachtliche Hirtenlied ‚God Rest Ye Merry, Gentlemen‘ durch das Kirchenschiff posaunte, brillierten vor dem Seitenaltar Kerstin Urban, Maria Bröker, Vanessa Sievert, Jana Homisch und Ute Schulze Westerath mit einem wunderschönen Flötenquintett. Sie trugen das ‚Air‘ aus Bachs „D-Dur Suite“ gefühlvoll vor. Ein schönes Weihnachtsgeschenk an die Zuhörer.

Diese waren restlos begeistert und entließen die beiden Orchester der Blasmusikvereinigung erst nach zwei Zugaben in den adventlichen Feierabend.

Wer das Weihnachtskonzert versäumt hat, bekommt eine zweite Chance: Die BMV präsentiert das Programm bei einem weiteren Weihnachtskonzert am 7. Januar (Sonntag) um 17 Uhr in der Coesfelder St. Jakobikirche.

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