Piano & Classics
„Nacht und Träume“

Nottuln -

Die Freunde der Klaviermusik können sich auf den 14. Januar freuen. Dann ist Wilhelm Rodenberg bei „Piano & Classics“ zu Gast.

Samstag, 06.01.2018, 15:01 Uhr

Wilhelm Rodenberg kommt am 14. Januar nach Nottuln, um in der Reihe neuen „Piano & Classics“ in der Alten Amtmannei aufzutreten.
Wilhelm Rodenberg kommt am 14. Januar nach Nottuln, um in der Reihe neuen „Piano & Classics“ in der Alten Amtmannei aufzutreten. Foto: Ute Friederike Schernau

Unter dem Titel „Nacht und Träume“ lädt „Piano & Classics“ am 14. Januar (Sonntag) um 17 Uhr zu einem Neujahrskonzert in die Alte Amtmannei ein. Pianist Wilhelm Rodenberg wird das Publikum in mitunter mystische Klangwelten entführen, die „so wunderbar in den Januar passen“, wie es in der Einladung heißt.

Schon mit dem ersten Werk Wolfgang Amadeus Mozarts, dem Rondo a-Moll KV 511, trifft der Hörer auf ein ganz persönliches Bekenntnis, „von dessen seelischen Abgründen“ es getragen zu sein scheint. Schumanns Fantasiestücke führen den damaligen romantischen Zeitgeist fort – eine märchenumwobene Träumerei. Und in der späten Sonate c-moll D 958 von Franz Schubert ist ein Hauch von Trauer und Schmerz spürbar, der möglicherweise durch Schuberts eigene Todesahnung erzeugt wurde.

Wilhelm Rodenberg, geboren 1957 in Minden, war zunächst Jungstudierender, anschließend absolvierte er sein reguläres Studium an der Hochschule für Musik in Detmold bei Renate Kretschmar-Fischer, als zweites Hauptfach studierte er Komposition bei Walter Steffens. Später wechselte er zu Gregor Weichert (Klavier) an die Musikhochschule Münster.

Er besuchte Meisterkurse bei Conrad Hansen, Edith Picht-Axenfeld und György Sebök, Kammermusikkurse bei Paul Meisen und Jürgen Kussmaul sowie Liedbegleitung bei Günther Weißenborn, er war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. In seiner langjährigen pianistischen Laufbahn konzertierte er auf vielen deutschen Bühnen und im weiteren europäischen Umfeld.

Zu den Besonderheiten seiner Laufbahn zählen unter anderem die zyklische Aufführung sämtlicher Klaviersonaten und ausgewählter Klavierstücke von Franz Schubert zu dessen 200. Geburtstag sowie die Mit-Inszenierung übergreifender Projekte, wie die Installation „RaumZeit“ im Landesmuseum Münster, verbunden mit der münsterschen Erstaufführung von Erik Saties drei Klavierstücken „Pages mystiques“, dessen 840 mal zu spielendes Mittelstück Vexations vermutlich zum ersten Mal überhaupt von einem einzigen Pianisten gespielt wurde (1998).

Rodenberg hat außerdem Ausflüge ins musikalisch-literarische Kabarett unternommen, war Pianist in der Theater- und CD-Produktion des Ein-Frau-Musicals „Heute Abend: Lola Blau“ von Georg Kreisler im Wolfgang-Borchert-Theater Münster, hatte Solo-Auftritte mit Chansons von Kreisler und begleitete die Schauspielerin und Brecht-Diseuse Gisela May am Klavier. Im Jahr 2009 erschien Rodenbergs CD „Looking Up“.

Am 14. Januar geht es bereits ab 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen los, in der Pause ist ein Sektempfang, Getränke und kulinarische Kleinigkeiten bietet das „Café am Stiftsplatz“ im Kaminzimmer der Alten Amtmannei an.

Der Eintritt zum Konzert kostet 15 Euro, Studenten 10 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Reservierungen sind möglich unter 0 25 02/48 33 509 und per E-Mail an piano&classics@online.de

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