SV Fortuna Schapdetten
Positive Entwicklung

Schapdetten -

Hiner dem SV Fortuna Schapdetten liegt ein „turbulentes Jahr“. Das sei aber sehr erfolgreich verlaufen, bilanzierte Vorsitzender Ulrich Kontny beim Neujahrsempfang.

Montag, 08.01.2018, 20:01 Uhr

Besonderes Dankeschön: Für ihre Arbeit zur Pflege der Schapdettener Sportanlagen bekamen (v.l.) Theo Appelhans, Josef Offer und Willi Hartz von Uli Kontny und Uwe Mende ein „flüssiges Präsent“. Der vierte Aktive ist Siggi Haldau, der am Sonntag fehlte.
Besonderes Dankeschön: Für ihre Arbeit zur Pflege der Schapdettener Sportanlagen bekamen (v.l.) Theo Appelhans, Josef Offer und Willi Hartz von Uli Kontny und Uwe Mende ein „flüssiges Präsent“. Der vierte Aktive ist Siggi Haldau, der am Sonntag fehlte. Foto: Dieter Klein

Mit einer überzeugenden Prognose zur Entwicklung Schapdettens – und das nicht nur auf rein sportlicher Ebene – begeisterte Uli Kontny , Vorsitzender des SV Fortuna, am Sonntag seine Gäste. Und derer gab es beim Neujahrsempfang des Sportvereins sehr viele. Unter ihnen auch zahlreiche Ehrenmitglieder wie Heinz Rütering und Bernhard Aldenborg. Und – von allen Anwesenden mit besonderer Herzlichkeit begrüßt: die Vertreter vom Partnerverein Arminia Appelhülsen. „Einer auf sportlicher Ebene sehr gelungenen Kooperation“, wie Kontny dankbar nachschob.

„Überhaupt“, so der Vorsitzende: „Die sportlichen Erfolge und unsere zahlreichen, wachsenden Angebote im immer wichtiger werdenden Breitensport haben uns ein ebenso erfolgreiches wie turbulentes Jahr beschert. Dank Martina Lengers, die sich schwerpunktmäßig mit großem Engagement um die Integration neuer Mitbürger bemüht, bekam der SV Schapdetten als erster Verein im Kreis eine bundesweite Beachtung (‚Stützpunkt für Integration‘) im Deutschen Olympischen Sportbund. Und für dieses Engagement gab es Fördergelder.“ So konnte der Verein besonders im Fußball und beim Bogensport sieben junge Asylbewerber eingliedern.

Kontny ging auch auf die Fragebogenaktion zur Zukunft des Vereins ein. Eines der Ergebnisse war, dass die Schapdettener interessiert sind an weiteren Angeboten wie etwa Lauftreffs, aber auch an Wanderfahrten.

Kontny erläuterte noch einmal den Hintergrund für die Fragebogenaktion: „Besonders bemerkenswert: Beratungen mit dem Kreis- und Landessportbund haben ergeben, dass wir mit massiver Überalterung rechnen müssen. Schon jetzt sind bei uns 60 Prozent aller Mitglieder über 35 Jahre alt. Der Anteil der 45- bis 60-Jährigen liegt bei 25 Prozent. Und nach einer aktuellen Studie werden nach 2040 nur drei Dörfer im ‚Speckgürtel von Münster‘ überhaupt noch weiter wachsen. Der Rest stagniert oder verschwindet ganz. Das sind Appelhülsen, Hohenholte und Schapdetten.“ Kontny wünschte sich deshalb: „Wir müssen im Dorf zusammenrücken, Gemeinsames planen und tun.“

Kontnys Stellvertreter Uwe Mende berichtete – mit Seitenhiebe auf die Nottulner Politik („Wir wurden abgehängt“) – über die neue Bogensportanlage. „Sobald das Wetter besser wird, fangen wir mit dem Bau an. Dazu müssen zuerst einmal hinter dem Bürgerwald rund 8000 Kubikmeter Erde bewegt werden. Noch in diesem Jahr wollen wir dort Bogensport betreiben können. Die Abteilung besteht zurzeit aus 86 Mitgliedern. 2020 sollen es, so hoffen wir, 200 sein.“

Schließlich rief das Vorstandsduo mit Willi Hartz, Siggi Haldau (fehlte), Josef Offer und Theo Appelhans vier wichtige Männer im Sportverein auf. Denn ihnen verdankt Schapdetten dieses wunderbar gepflegte Sportzentrum.

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