Konzert am 14. Januar
Barocke Abendmusik

Nottuln -

Astrid Strege und Elke Hohage sind als Konzertsängerinnen bekannt. Zusammen mit vier Instrumentalisten gestalten sie am 14. Januar ein geistliches Konzert.

Mittwoch, 10.01.2018, 20:01 Uhr

Die Kirche St. Martinus in Nottuln wird wieder zum Konzertsaal.  Astrid Strege (l., Mezzosopran) und Elke Hohage (M., Sopran) sind die Sängerinnen des Konzerts. An der Orgel begleitet sie Irina Tseytlina (r.).  Bilder von allen Musikern im Navigator !!!
Die Kirche St. Martinus in Nottuln wird wieder zum Konzertsaal.  Astrid Strege (l., Mezzosopran) und Elke Hohage (M., Sopran) sind die Sängerinnen des Konzerts. An der Orgel begleitet sie Irina Tseytlina (r.).  Bilder von allen Musikern im Navigator !!! Foto: Iris Bergmann

Johann Sebastian Bach und William Corbett, zwei der bekanntesten Komponisten des Barock, stehen am kommenden Sonntag (14. Januar) im Mittelpunkt eines geistlichen Konzerts in der Kirche St. Martinus in Nottuln. Die Sängerinnen Astrid Strege (Mezzosopran) und Elke Hohage (Sopran) sowie die Instrumentalisten Britta Buttgereit (Oboe), Julia Rivina (Violine) und Norbert Fabritius (Trompete) interpretieren Kantaten und Sonaten der beiden Komponisten. Begleitet werden sie an der Orgel von Irina Tseytlina.

Astrid Strege und Elke Hohage sind beide als Lehrerinnen für das Fach Musik und freie Konzertsängerinnen tätig. Ihre Ausbildung erhalten sie von dem Gesangspädagogen Ludger Breimann, Münster.

Britta Buttgereit ist seit 2013 Solo-Oboistin der Einklang Philharmonie Münster in den Bereichen Kirchenmusik, Kammermusik und Sololiteratur sowie als Dozentin an den Musikschulen Gladbeck, Haltern und Krefeld und im Kinder-Orchester NRW tätig.

Der Trompeter Norbert Fabritius, Leiter der Jugendmusik Havixbeck, „Dombläser“ am St.-Paulus-Dom und Mitglied des Mozart-Orchesters Münster, war Trompeter beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr und wirkt neben seiner Tätigkeit als Solist und Kammermusiker in vielen Orchestern und Ensembles mit.

Julia Rivina absolvierte die Gnessin-Musikakademie in Moskau. Viele Konzerte und Tourneen führten sie nach Deutschland, Norwegen, Polen, Türkei, Litauen, Schweden und Russland.

Die Organistin Irina Tseytlina stammt aus St. Petersburg und schloss ihr Studium mit dem Konzertdiplom ab. Zahlreiche Konzerte führten sie ins Ausland, derzeit ist sie an der Luther-Kirche in Datteln als Organistin tätig.

Herzstück des Konzerts am Sonntag in Nottuln sind die Kantaten „Ich habe genug“ und „Jauchzet Gott in allen Landen“ von Johann Sebastian Bach. „Ich habe genug“ (BWV 82) ist eine Kirchenkantate, die Bach als Solo-Basskantate für das Fest Mariä Reinigung komponierte. Die Uraufführung war am 2. Februar 1727 in Leipzig. Der Text des Werkes bezieht sich auf den Lobgesang Simeons und betont die Sehnsucht, dem irdischen Elend zu entkommen und mit Jesus vereint zu werden. Die Kantate wurde von allen Kirchenkantaten Bachs am häufigsten aufgenommen. Am Sonntag erklingt sie in einer Fassung für Mezzosopran, Oboe und Orgel.

„Jauchzet Gott in allen Landen“ (BWV 51) ist eine der bekanntesten Kantaten Bachs. Die Besetzung ist in seinem geistlichen Werk einmalig und verlangt sowohl der Solostimme als auch der Trompete hohe Leistungen bezüglich Tonhöhe und Virtuosität ab. Das Werk ist in seiner einleitenden Arie, dem Choral und dem Alleluja ganz auf Jubel und Lobpreis Gottes ausgerichtet, während das Rezitativ und die zweite Arie den Charakter eines Gebetes haben.

Das Konzertprogramm wird durch die „Sonata in C“ (Op 1, Nr. 12) von William Corbett (1680 bisƗ1748) ergänzt. William Corbett lebte als Geiger und Komponist in London. Die Sonate für Oboe, Trompete und Orgel ist die letzte von zwölf Violinsonaten, die um 1700 bei Etienne Roger in Amsterdam gedruckt wurden.

► Das Konzert am Sonntag in der St.-Martinus-Kirche beginnt um 18 Uhr. Zur Deckung der Konzertkosten wird eine Türkollekte organisiert, der Eintritt indes ist frei.

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