Einmal gute Nachrichten aus Afghanistan
Wieder menschenwürdiges Leben

Nottuln -

Die Friedensinitiative Nottuln unterstützt das Dorfes Shina bei Kabul. Das kann sie nur, weil es viele, viele Spender gibt. Aus Shina gibt es gute Nachrichten. Darüber wollen die Friedensinitiative und der Verein „Gemeinnützige Hilfe Afghanistan“ informieren. Jeden. Am 22. Januar.

Donnerstag, 18.01.2018, 07:01 Uhr

Endlich einmal lachende Kinderaugen aus Afghanistan: Nachdem – nach der Zerstörung – mit Hilfe der Friedensinitiative als Partner Versorgungsstrukturen aufgebaut sind, haben die Bewohner des Dorfes Shina, auch die ganz jungen, wieder Hoffnung.
Endlich einmal lachende Kinderaugen aus Afghanistan: Nachdem – nach der Zerstörung – mit Hilfe der Friedensinitiative als Partner Versorgungsstrukturen wieder aufgebaut sind, haben die Bewohner des Dorfes Shina, auch die ganz jungen, wieder Hoffnung. Foto: Mahmut Khorosh

„Vor einem Jahr schon kam die Nachricht – eine gute Nachricht – aus Afghanistan, aus dem kleinen Dorf Shina, ganz in der Nähe von Kabul“, schreibt die Friedensinitiative (FI) Nottuln. Die Zeilen lauteten: „Wir brauchen keine Unterstützung mehr. Wir sind auf einem guten Weg!“ Und sofort nach diesen Zeilen machten die Friedensinitiative und der Verein „Gemeinnützige Hilfe Afghanistan“ diesen Termin fest: Am kommenden Montag (22. Januar) stellen Sabine Tecklenburg-Khorosh und Mahmut Khorosh von der Hilfsorganisation aus Münster ein kleines Buch vor, das die Erfolgsgeschichte des Entwicklungsprojektes, um das es hier geht, dokumentiert.

Ab 19.30 Uhr liest Sabine Tecklenburg-Khorosh. Darüber hinaus wird sie darüber berichten, wie es in dem Dorf nahe Kabul weitergegangen ist. Dazu lädt die FI insbesondere alle Spenderinnen und Spender ein, die in den vergangenen Jahren das Dorfprojekt im Rahmen der Weihnachtsspendenaktionen mitfinanziert haben, aber auch alle anderen interessierten Bürgerinnen und Bürger, heißt es im Pressebericht ausdrücklich.

„Das Buch zeigt“, heißt es weiter, „wie auch ohne Militäreinsatz eine friedliche Entwicklung Afghanistan möglich ist und möglich gewesen wäre: Ein gemeinnütziger Verein geht eine Partnerschaft zur Wiederaufbauhilfe mit einem Dorf ein. Mit dem Bau einer Moschee beginnt eine 13 Jahre lange Kooperation. Nachdem grundlegende Versorgungsstrukturen aufgebaut worden sind, schöpfen die Bewohner wieder Hoffnung und beginnen mit der Gestaltung ihres eigenen Lebensraumes. Durch das gemeinsame Handeln und die Übernahme sozialer Verantwortung sorgen sie dafür, dass ihr Dorf für alle wieder zu einem lebenswerten Ort wird.“

Die FI hat sich seit 2007 für die Unterstützung der Dorfbewohner beim Wiederaufbau eingesetzt und insgesamt rund 28 000 Euro an Spenden gesammelt und zur Verfügung stellen können. „Das Dorf Shina ist mittlerweile grundversorgt und hat eine Lebensqualität erreicht, die menschenwürdig ist“, schreibt Norbert Wienke, Geschäftsführer der FI. Wienke: „Wir freuen uns, wenn an dieser Buchvorstellung viele Spenderinnen und Spender teilnehmen würden.“ 

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