Kirchengemeinde St. Martin
Geschichten aus der Bibel

Nottuln -

Eine besondere Ausstellung steht derzeit in der Pfarrkirche St. Martinus im Blickpunkt.

Montag, 26.02.2018, 18:02 Uhr

Nach dem Sonntagsgottesdienst wurde die Hungertuchausstellung offiziell eröffnet.
Nach dem Sonntagsgottesdienst wurde die Hungertuchausstellung offiziell eröffnet. Foto: Helmut Brandes

Hungertücher haben eine lange Tradition in der katholischen Kirche . In der Fastenzeit sollen sie besonders auf das Leiden und Sterben Christi hinweisen. Sie werden unterschiedlich gestaltet, kunstvoll gewebt oder gestickt, so wie das alte Tuch in der Pfarrkirche St. Martinus, das aktuell zu sehen ist.

Seit 1976 gestalten Künstler aus Asien, Afrika und Lateinamerika für das Katholische Hilfswerk Misereor Hungertücher, die in unterschiedlicher Weise auf biblische Erzählungen hinweisen und gleichzeitig die aktuellen Herausforderungen der heutigen Zeit bildlich darstellen. Alle zwei Jahre wird ein neues Hungertuch von internationalen Künstlern gestaltet. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens von Misereor wurden Kunstdrucke der Hungertücher hergestellt. In diesem Jahr sind die Kunstdrucke in der Nottulner Pfarrkirche zu sehen.

Die Organisatoren (v.l.) Jutta Schmalenbach, Margret Hattrup, Maria Schlüter und Christine Simmes gaben eine Einführung in das Thema.

Die Organisatoren (v.l.) Jutta Schmalenbach, Margret Hattrup, Maria Schlüter und Christine Simmes gaben eine Einführung in das Thema. Foto: Helmut Brandes

Am Sonntag wurde diese Ausstellung mit einer kleinen Vernissage vom „Eine-Welt-Kreis“ eröffnet. Margret Hattrup, Maria Schlüter und Christine Simmes gaben eine kurze Einführung. „Hungertücher waren ursprünglich die Bibel für Menschen, die nicht lesen konnten. Deshalb wird oft die biblische Geschichte dargestellt“, informierte Christine Simmes konkret an einem Beispiel. Musikalisch begleitet wurde die Vernissage von Jutta Schmalenbach auf der Querflöte.

Als Erfrischung bot man den Gästen einen fairen Fruchtcocktail an, der angesichts der derzeitigen Grippewelle höchst willkommen war. Es konnten auch selbst gestaltete Osterkerzen erworben werden. Der Erlös kommt den Projekten des Aktionskreises „Joao Pessoa“ zugute.

Die eindrucksvollen und aussagekräftigen Bilder können noch bis zum Misereorsonntag am 18. März in der St.-Martinus-Kirche besichtigt werden.

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