Haushaltsberatung
1,2 Mio. Euro für Sportstätten

Nottuln -

Am 12. März entscheidet der Gemeinderat über den Haushaltsentwurf 2018. Die zusätzlichen Investitionen für Sportstätten sind weiter „drin“.

Mittwoch, 28.02.2018, 19:02 Uhr

Es geht nicht um Peanuts. Die geplanten Investitionen in die Sportstätten sind erheblich.
Es geht nicht um Peanuts. Die geplanten Investitionen in die Sportstätten sind erheblich. Foto: Ludger Warnke

Es bleibt dabei: Die zusätzlich geplante Investition von 1,2 Millionen Euro in diesem Jahr in die Erneuerung von Sportstätten (insbesondere in die Projekte Kunstrasenplatz in Appelhülsen und in Nottuln) ist weiterhin Bestandteil des Gemeindehaushalts 2018. Der Haupt- und Finanzausschuss empfahl dem Rat am Dienstagabend ohne Gegenstimme, den Haushaltsentwurf in der nun vorliegenden Fassung zu beschließen – mit den 1,2 Millionen Euro für die Sportstätten. Dafür hatten die zehn Ausschussmitglieder von CDU , Grünen und FDP gestimmt. Ebenfalls zehn Ausschussmitglieder enthielten sich: SPD , UBG und der parteilose Stephan Hofacker.

Ausführlich diskutierte der Ausschuss noch einmal die Sportstätteninvestition mit den bekannten Argumenten. Die SPD brachte aber zusätzlich einen neuen, eigenen Antrag ein. Ihr Vorschlag: 500 000 Euro für den Kunstrasenplatz Appelhülsen in diesem Jahr, 800 000 Euro für den Kunstrasenplatz Nottuln in 2019, und die Gelder für die Bogensportanlage Schapdetten und für den Reha-Sport sollten im Juni bei der geplanten Sondersitzung über die Investitionsplanung mitberaten werden. Dies lehnte der Ausschuss mit breiter Mehrheit ab. Die CDU beispielsweise sah keine Notwendigkeit, den Kunstrasenplatz Nottuln um ein Jahr zu verschieben.

Dem sachlich zutreffenden Hinweis der SPD, dass zusätzlich zu den Investitionskosten auch die Aufwände für den Rückbau des Tennenplatzes Appelhülsen und des alten Kunstrasenplatzes Nottuln (hier inklusive einer Sonderabschreibung) im Haushalt zu verankern sind, folgte der Ausschuss. Insgesamt rund 350 000 Euro wurden dafür auf der Aufwandseite eingestellt.

Zweifelhaft ist, ob die Kunstrasenprojekte wirklich noch in diesem Jahr verwirklicht werden können. „Das Zeitfenster ist gering“, mahnte Beigeordnete Doris Block. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir nicht fertig werden“, stimmte ihr Markus Lunau (CDU) zu. Dennoch warb er dafür, die Summe im Etat zu belassen. Das sei das Signal für die Vereine, mit ihren eigenen Planungen fortzufahren.

Die endgültige Entscheidung über den Gemeindehaushalt 2018 fällt nun im Gemeinderat am 13. März (Dienstag).

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