Bündnis 90/Die Grünen
Dammann neuer Fraktionssprecher

Nottuln -

Wie geht es personell und inhaltlich bei den Grünen weiter? Die Aktiven haben Antworten gefunden.

Dienstag, 06.03.2018, 23:03 Uhr

Die Grünen bei ihrer Klausurtagung in Haltern mit ihrem Gast Carmen Kock (v.l.): Richard Dammann, Stefan Kohaus, Agnes Schürkötter, Stephan Gerlach und Klaus Kienle.
Die Grünen bei ihrer Klausurtagung in Haltern mit ihrem Gast Carmen Kock (v.l.): Richard Dammann, Stefan Kohaus, Agnes Schürkötter, Stephan Gerlach und Klaus Kienle. Foto: Bündnis 90/Die Grünen

Auf ihrer diesjährigen Klausurtagung in Haltern haben die Grünen Richard Dammann zum Nachfolger von Stephan Hofacker als Sprecher der Fraktion gewählt. Die Geschäftsführung übernimmt Klaus Kienle . Das schreiben Grünen in einer Pressemitteilung.

„Unser wichtigstes Thema bleibt der Natur- und Artenschutz. Hier sind die Probleme am dringlichsten. Wegsehen gilt nicht“, erklärte der neue Sprecher Richard Dammann. Auch die Gemeinde müsse endlich ihren Beitrag zum Naturschutz leisten. „Die Fraktion besteht für die Grünen nicht nur aus den gewählten Ratsmitglieder, sondern aus den Leuten, die mitarbeiten.“ Deshalb freute sich Klaus Kienle, dass sich in Haltern eine engagierte Gruppe aus Männern und Frauen traf.

Diskutiert wurde die Weiterentwicklung des Parteiprogramms, auf dessen Grundlage grüne Politik in der Gemeinde verwirklicht werden soll. Wichtige Stichworte sind neben dem Naturschutz der Verbraucherschutz, Wohnen und Bauen, eine strukturierte Entwicklung von Handel und Gewerbe, die Förderung von Kultur, Freizeit und Sport, soziale Fragen sowie Fragen der Mobilität: also der ÖPNV, das Radwegenetz innerhalb der Gemeinde und der Pkw-Verkehr.

Beschäftigen wird die Grünen auch die Situation der örtlichen Schulen. „Ohne Vielfalt in der Schullandschaft und ohne ausreichende Zahl von Kindergartenplätzen würde die Attraktivität der Gemeinde leiden“, sind die Grünen überzeugt.

Bei der Diskussion des Haushaltsentwurfs wurde die Wichtigkeit der Unterstützung der Sportvereine betont: „Dort, wo der Bedarf am dringlichsten ist, sollten noch in diesem Jahr erste Schritte zur Sanierung von Sportanlagen eingeleitet werden.“ Als notwendig wurde angesehen, „der Reha-Aktiv-Gemeinschaft zu helfen, dass in unserer Gemeinde bald wieder medizinisch indizierte Wassergymnastik stattfinden kann.“

Abgeschlossen wurde die Diskussion mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit der Beteiligung der Bürger an allen den Ort berührenden Maßnahmen. Die Grünen wünschen sich eine lebendige, weltoffene Gemeinde, in der auch die Integration der Menschen aus fremden Ländern eine Selbstverständlichkeit ist. Dank wurde allen Bürgern ausgesprochen, die sich auf vielen unterschiedlichen Feldern ehrenamtlich engagieren.

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