Friedensinitiative Nottuln
„Welt ist voller Katastrophen“

Nottuln -

Angsichts vieler Krisen in der Welt zieht die Nottulner FI eine ernüchternde Bilanz: „Wir stehen heute wieder da, wo wir 1981 gestanden haben.“

Dienstag, 20.03.2018, 19:03 Uhr

Der Vorstand der FI Nottuln (v.l.): Geschäftsführer Norbert Wienke, Pressereferent Robert Hülsbusch, 1. Vorsitzende Marion Rosue-Beckers und 2. Vorsitzender Jürgen Hilgers.
Der Vorstand der FI Nottuln (v.l.): Geschäftsführer Norbert Wienke, Pressereferent Robert Hülsbusch, 1. Vorsitzende Marion Rosue-Beckers und 2. Vorsitzender Jürgen Hilgers. Foto: Iris Bergmann

„Meine Amtszeit wird heute enden“, eröffnete Jürgen Hilgers am Montagabend die Jahreshauptversammlung der Friedensinitiative (FI) Nottuln. Der Vorsitzende leitete zum letzten Mal in dieser Funktion den Abend. Zur neuen 1. Vorsitzenden wurde Marion Rosue-Beckers gewählt, Jürgen Hilgers rückte an die Position des 2. Vorsitzenden.

An Robert Hülsbusch war es, die vergangenen Aktivitäten der Nottulner FI Revue passieren zu lassen. „Die Welt ist voller Katastrophenmeldungen“, begann er. Es müssten Entwicklungen notiert werden, die überwunden schienen. „Wir stehen heute wieder da, wo wir 1981 gestanden haben“, bedauerte er.

50 Mal trafen sich die Aktiven der FI im vergangenen Jahr in der Alten Amtmannei. Etwa jede zweite Woche gab es eine Aktion oder Veranstaltung. Besonders hob Hülsbusch die Pazifismusreihe sowie die Novembertage hervor. Erstere beinhaltete viele interessante Vorträge, wie zum Beispiel mit Winni Nachtwei oder Peter Bürger. Höhepunkt der Novembertage war der Vortrag von Eugen Drewermann. Des Weiteren hat sich die FI sehr aktiv an verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen beteiligt, unter anderem an der Europawoche, und hat hier den ersten „Pulse of Europe“ in Nottuln initiiert.

Norbert Wienke stellte einen detaillierten Geschäftsbericht vor. Erwähnenswert war für ihn, dass die Gemeinde Nottuln die FI dahingehend unterstütze, dass sie den Raum in der Alten Amtmannei zur Verfügung stelle. „Das ist von unschätzbarem Wert für die FI.“ Der von den Kassenprüfern für einwandfrei befundene Kassenbericht führte schließlich zur Entlastung des Vorstandes. Die Vorstandswahlen sahen neben dem Vorsitz auch die Neuwahl von Geschäftsführer und Pressereferent vor. Hier wurden die Amtsinhaber Norbert Wienke und Robert Hülsbusch bestätigt. Neue Kassenprüfer wurden Klaus Greiff und Ulla Hülsbusch.

Heinz Böer übernahm den Ausblick auf die friedenspolitische Kernarbeit 2018, die die Forderungen von Abschaffung der Atomwaffen, den Ost-West-Frieden oder auch zu stoppende Waffenexporte beinhaltet. Im Anschluss an die Versammlung gab es in einem Preview den ARD-Film über die Friedensbewegung und die FI Nottuln.   

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