Bürgerstiftung Nottuln
Die Perle soll geputzt werden

Nottuln -

Jetzt geht es los. Am 2. Mai lädt die Bürgerstiftung zu einer Zukunftswerkstatt ein. Der Rhodepark soll zu einem echten Bürgerpark werden.

Samstag, 28.04.2018, 10:04 Uhr

Der Rhodepark im Frühling: Eigentlich ist das Gelände wunderschön. Es ist allerdings in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten vernachlässigt worden. Die Bürgerstiftung will das ändern.
Der Rhodepark im Frühling: Eigentlich ist das Gelände wunderschön. Es ist allerdings in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten vernachlässigt worden. Die Bürgerstiftung will das ändern. Foto: Frank Vogel

„Der Rhodepark ist eine Perle, die geputzt werden muss.“ Dr. Gabriele Hovestadt und Ingeborg Bispinck-Weigand von der Bürgerstiftung Nottuln sind überzeugt davon, dass man aus dem Gelände einen attraktiven Bürgerpark machen kann. Von Bürgern für Bürger. Und deshalb hat die Bürgerstiftung ein Projekt ins Leben gerufen, in dem Ideen gesammelt und im besten Fall umgesetzt werden sollen. Am kommenden Mittwoch (2. Mai) um 19 Uhr veranstaltet die Stiftung eine Zukunftswerkstatt, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind.

„Wir wollen ins Gespräch kommen“, sagt Gabriele Hovestadt, „Wir wollen uns über Ideen, Wünsche, aber auch Befürchtungen austauschen.“ An diesem Abend wird vor allem gesammelt. „Es sollen aber auch schon erste Tendenzen ablesbar werden“, betont Ingeborg Bis­pinck-Weigand.

Die Ergebnisse werden die Organisatoren dann mitnehmen, auswerten und aufarbeiten. Ziel ist es, Ende September/Anfang Oktober ein zweites Treffen durchzuführen, bei dem die Ergebnisse dann präsentiert werden und das weitere Vorgehen besprochen werden soll.

Damit die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt am 2. Mai wissen, über was genau sie reden, was zu beachten ist, wenn man Ideen einbringt, wird die Gemeindeverwaltung eine kurze Darstellung des Ist-Zustandes liefern. Nach einem Grußwort von Bürgermeisterin Manuela Mahnke werden Fachbereichsleiter Karsten Fuchte und Diplom-Ingenieurin Kerstin Juta-Wiggeshoff die entsprechenden Informationen geben. Auch zu Fördermöglichkeiten werden die beiden Fachleute berichten.

Und dann kann es losgehen. Kann man Bänke aufstellen? Ein Kräuterbeet anlegen? Kunst installieren? Möglichkeiten gibt es viele. „Wichtig ist uns, dass der Park als Teil des Dorfes in die Wahrnehmung gerückt wird“, erklärt Ingeborg Bis­pinck-Weigand.

Zur Begleitung des Projektes bekommt die Bürgerstiftung eine halbe Stelle für einen Bundesfreiwilligendienstler (Bufdi) gefördert, freuen sich die beiden Vorstandsmitglieder.

Wer im Vorfeld Fragen, Anregungen oder auch Kritik äußern möchte, kann sich auch bei Gabriele Hovestadt unter der Rufnummer 01 78/2 93 14 22 oder bei Ingeborg Bispinck-Weigand unter der Rufnummer 0 25 02/72 83 melden. Per E-Mail geht das unter: info@buergerstiftung-nottuln.de

Die Bürgerstiftung ist im Übrigen auch auf dem Frühlingsfest der Kaufmannschaft Nottuln vertreten. An einem Infostand wird nicht nur über das Projekt Rhodepark Auskunft gegeben. Hier gibt es auch Blumensaatkugeln (in Nottuln auch unter dem Namen Seedballs bekannt) zu kaufen. Mit Hilfe der Blumensamen kann man „die Welt ein bisschen bunter, freundlicher und schöner“ machen. Der Erlös aus dem Verkauf der Blumensaatkugeln fließt in das Rhodepark-Projekt.

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