SV Fortuna Schapdetten
„Denken auch an den Tourismus“

Schapdetten -

Der Sportverein Fortuna sorgt für die momentan wohl größte Baustelle in Schapdetten: Die Arbeiten für die neue Bogensportanlage haben begonnen. Ein zukunftsweisendes Projekt.

Donnerstag, 03.05.2018, 19:05 Uhr

Die Erdarbeiten für die neue Bogensportanlage des SV Fortuna laufen auf Hochtouren. Darüber freuen sich (v.l.): Trainerin Anke Rüschhoff-Nadermann, Trainer Günter Kuhr, 1. Vorsitzender Ulrich Kontny, 2. Vorsitzender Uwe Mende und Trainer Peter Rüschhoff-Nadermann.
Die Erdarbeiten für die neue Bogensportanlage des SV Fortuna laufen auf Hochtouren. Darüber freuen sich (v.l.): Trainerin Anke Rüschhoff-Nadermann, Trainer Günter Kuhr, 1. Vorsitzender Ulrich Kontny, 2. Vorsitzender Uwe Mende und Trainer Peter Rüschhoff-Nadermann. Foto: Iris Bergmann

„Da werden in diesen Tagen etwa 8500 Kubikmeter Erde bewegt.“ Ulrich Kontny schaut über die große Baustelle neben dem Sportplatz in Schapdetten. „Wir müssen ein Gefälle von vier Metern ausgleichen“, erläutert der Vorsitzende des Sportvereins Fortuna Schapdetten. Was diese ebene Fläche braucht, ist die neue Bogensportanlage, mit deren Bau am Mittwochmorgen begonnen wurde. Zusammen mit Kontny waren die Trainer Anke und Peter Rüschhoff-Nadermann, Günter Kuhr sowie der 2. Vorsitzende der Fortuna, Uwe Mende, am Donnerstagmorgen für den symbolischen ersten Spatenstich vor Ort. Freude stand allen ins Gesicht geschrieben.

1,2 Hektar groß ist die Fläche, die hergerichtet wird und auf der am Ende bis zu 30 Schießbahnen entstehen. Bis maximal 70 Meter lang kann eine Bahn sein. „Das ist die maximale olympische Distanz“, erläutert Günter Kuhr, der zugleich auch als Assistent des Bundertrainers arbeitet. So können in Schapdetten auch Turniere ausgerichtet werden.

Die Bogensportabteilung des SV Fortuna erfreut sich wachsender Beliebtheit, nicht nur bei Leistungssportlern, sondern auch im Hobbybereich. 85 Mitglieder, darunter 25 Kinder und Jugendliche, hat die Abteilung bis jetzt. „Wir peilen die 200 an“, ist Ulrich Kontny optimistisch. Und er denkt noch weiter. „Wir wollen nicht nur für interessierte Freizeitsportler offen sein, sondern denken auch schon in Richtung Tourismus.“

Bis es soweit ist, müssen aber noch etliche Kubikmeter Erde verschoben, muss plattiert, müssen Aufbauten und Zäune errichtet werden. „Wir hoffen, im August oder September in Betrieb gehen zu können“, meint Uwe Mende, fügt vorsichtshalber aber hinzu: „Wenn nichts dazwischenkommt.“

Das Projekt ist für den SV Fortuna Schapdetten keine Kleinigkeit. Wenn die Bogensportanlage fertig ist, werden rund 170 000 Euro verbaut sein. Darin stecken Eigenmittel des Vereins, aber auch ganz viele Sponsorengelder. So ist in diesen Tagen zum Beispiel Norbert Laumann mit vier Mann und sechs Maschinen seines Betriebes im Einsatz und ebnet die Fläche. „Und wir hoffen noch auf einen Zuschuss von der Gemeinde“, sagt Kontny. Die Förderung sei beantragt, mit viel Glück bekomme man 60 000 Euro, hoffen alle Beteiligten.

Die Trainer freuen sich schon. Tummelten sich bisher die Leistungs- und auch die Hobbysportler auf nur vier Bahnen, soll es mit der neuen Anlage entspannter zugehen. Mit Anke und Peter Rüschhoff-Nadermann und Günter Kuhr haben die Fortunen ein hoch qualifiziertes Trainerteam, das sowohl Anfängern, Fortgeschrittenen als auch Gesundheitssportlern gerecht wird.

Die Bogensportler haben inzwischen auch eine eigene Homepage mit vielen Informationen und den Kontaktdaten für Interessierte. Und wer weiß, vielleicht werden in Schapdetten große Champions gemacht.

 

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