18. Motorradtreffen der 70er in NRW
„So was hab ich noch nicht erlebt“

Appelhülsen -

Hammerwetter – Hammerbesuch! Beim Motorradtreffen in Appelhülsen kamen Tausende Maschinen und Menschen zusammen.

Montag, 28.05.2018, 11:00 Uhr

Auch Gespanne waren beim Motorradtreffen der 70er in NRW zu sehen. Sie faszinierten die Besucher genauso wie die unzähligen Maschinen, die auf dem Platz am Bürgerzentrum zusammengekommen waren.
Auch Gespanne waren beim Motorradtreffen der 70er in NRW zu sehen. Sie faszinierten die Besucher genauso wie die unzähligen Maschinen, die auf dem Platz am Bürgerzentrum zusammengekommen waren. Foto: Iris Bergmann

Um halb zwölf am Sonntagmittag ging nichts mehr. „Macht vorne zu, hier ist voll“, ruft Wolfgang Rokitta den beiden Männern in den leuchtend orangefarbenen Westen zu. „Echt jetzt?“ Die Vereinskollegen können es kaum glauben, aber beim Blick auf das Gewimmel auf dem großen Parkplatz des Bürgerzen­trums nicken sie nur und gehen Richtung Kirche zur Hauptstraße. „So was hab ich noch nicht erlebt“, ist Rokitta geplättet. Das Motorradtreffen der 70er in NRW, das der Motorradclub Appelhülsen (MCA) zum 18. Mal veranstaltet, ist der Renner.

Weit über 2500 Maschinen und ihre Fahrerinnen und Fahrer waren ins Dorf gekommen, ganz nach dem Motto „Sehen und gesehen werden“. Und was es da zu sehen gab, das begeisterte. „Schau mal, diese Moto Guzzi V7 Sport, die ist so selten. Und heute sind gleich zwei da.“ Wolfgang Rokitta ist ein Mann der ersten Stunde des MCA und des Motorradtreffs. Seine Augen glänzen so wie der blitzblank polierte grüne Tank der beiden Motorräder.

MCA Appelhülsen: Motorradtreffen der 70er in NRW

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  • MCA Appelhülsen: Motorradtreffen der 70er in NRW Foto: Iris Bergmann
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Die BMW von Eberhard Haenicke dagegen ist eher auf alt getrimmt. „Der Tank war der Ausgangspunkt“, erzählt der begeisterte Motorradfahrer, der noch zwei weitere BMW daheim im Stall hat. Drei Jahre hat er an dieser BMW gebastelt und sie umgebaut. „Mit Pausen dazwischen“, fügt er hinzu. Denn: „Der Weg ist das Ziel, mir geht es einfach um die Freude am Schrauben“, schmunzelt er.

Aber egal, ob BMW, Yamaha, Ducati oder Moto Guzzi – eines hatten sie alle gemein: Sie faszinierten die vielen Tausend Besucher, die wieder den Weg nach Appelhülsen gefunden hatten. Egal, ob mit dem Auto oder dem eigenen Motorrad. „Ich komme, wenn es passt, jedes Jahr“, erzählt ein Nottulner. Er hielt besonders nach Gespannen Ausschau. „Ich habe selbst ein Motorrad mit Beiwagen.“

Begeisternd auch die vielen edlen Lackierungen, der glänzende Chrom großer Auspuffrohre und nicht zuletzt das satte Röhren und der Benzingeruch, der über allem waberte. Ganz dezent vermischt mit dem Duft von knackigen Grillwürstchen, frischem Kaffee und selbst gebackenem Kuchen der Frauen des MCA. Hier an den Verpflegungsständen wurden die Schlangen kaum kürzer, denn bei einem kühlen Getränk oder bei Bratwurst im Schatten des alten Speichers ließ es sich gleich noch mal so gemütlich schnacken. Worüber? Motorräder natürlich. Und zum Abschied oft dieselbe Frage mit derselben Antwort: „Kommst du nächstes Jahr wieder?“ - „Klar!“

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