Gemeinde Nottuln
Keine privaten Feiern in der Amtmannei

Nottuln -

Seitdem es keine privaten Feiern mehr in der Alten Amtmannei gibt, ist die Zahl der Beschwerden aus der Nachbarschaft deutlich zurückgegangen.

Mittwoch, 13.06.2018, 13:00 Uhr

Nach einem Jahr Testphase schlägt die Verwaltung vor, die Amtmannei weiterhin nicht privat zu vermieten.
Nach einem Jahr Testphase schlägt die Verwaltung vor, die Amtmannei weiterhin nicht privat zu vermieten. Foto: Ludger Warnke

„Nach Abwägung aller Interessen schlägt die Verwaltung vor, die Räumlichkeiten der Alten Amtmannei bis auf Weiteres nicht für private Feiern zur Verfügung zu stellen.“ Das ist das Fazit, das die Gemeinde nach einer einjährigen Testphase zieht. Und das die Verwaltung den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses zur Abstimmung vorschlägt, die am kommenden Dienstag (19. Juni) um 18 Uhr im Rupert-Neudeck-Gymnasium im Pavillon 8/9, Raum 9.03, zur Sitzung zusammenkommen (der Termin ist um eine Stunde vorverlegt worden, damit die Politiker am Polit-Café des Gymnasiums teilnehmen können).

Weil es wegen der Feierlichkeiten in der Alten Amtmannei viele Beschwerden von Anwohnern gegeben hatte, hatte der Haupt- und Finanzausschuss - nachdem die Verwaltung zuvor schon ohne Rücksprache mit der Politik keine privaten Feiern mehr zugelassen hatte – Anfang 2017 beschlossen, ein Jahr lang testweise die Nutzung des Gebäudes für private Zwecke auszuschließen. Das Ergebnis zeigt, dass sich die Zahl der Beschwerden der Anwohner „deutlich verringert haben“, teilt die Verwaltung mit. Gleiches gelte für die Hinterlassenschaften der Nutzer. Unverändert werde allerdings über die Ausstattung der Räumlichkeiten sowie den Zustand der Küche geklagt.

Die Gemeindeverwaltung schlägt vor, die heute gültigen Nutzungsbedingungen beizubehalten: nur eine Veranstaltung pro Wochenende; nur eine Veranstaltung an einem Tag im Zeitraum von Freitag bis Sonntag. Die Nutzungsgebühren liegen bei 100 Euro für die Vermietung des Untergeschosses, 125 Euro für den Saal; bei entgeltfreien Veranstaltungen wird eine Betriebskostenpauschale von 10 Euro (Untergeschoss) beziehungsweise 15 Euro (Obergeschoss) erhoben.

Eine Verbesserung der Ausstattung will die Gemeinde aus Kostengründen und um nicht in Konkurrenz zur heimischen Gastronomie zu treten, nicht vornehmen. Zudem wolle man abwarten, welche Nutzung die Amtmannei im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes künftig bekommen wird.

Zweites wichtiges Thema der öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses – zumindest für die Arbeit der Politikerinnen und Politiker – wird die Einführung der digitalen Ratsarbeit sein. Diese soll nach Beendigung der seit Ende 2017 laufenden Probephase und der im Zusammenhang mit der Digitalisierung notwendig werdenden Ergänzung der Geschäftsordnung nun beschlossen und zum 1. September dauerhaft eingeführt werden. Fachbereichsleiterin Nicole Wortmann wird das Projekt vorstellen.

Außerdem wird in der Sitzung die Frage der FDP-Fraktion beantwortet, welche Anträge in der Verwaltung vorliegen und auf welchem Stand der Bearbeitung sie sich befinden.

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