Raiffeisen Steverland eG
2017 war zufriedenstellend

Appelhülsen -

Die Raiffeisen Steverland hat 2017 ihren Umsatz gesteigert. Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtsrat sprachen in der Jahresversammlung von einem zufriedenstellenden Jahr.

Mittwoch, 13.06.2018, 19:16 Uhr

Vorstand und Aufsichtsrat der Raiffeisen Steverland eG zogen für das Wirtschaftsjahr 2017 eine zufriedenstellende Bilanz. Die Mitglieder dürfen sich über eine Warenrückvergütung und eine zweiprozentige Dividende freuen.
Vorstand und Aufsichtsrat der Raiffeisen Steverland eG zogen für das Wirtschaftsjahr 2017 eine zufriedenstellende Bilanz. Die Mitglieder dürfen sich über eine Warenrückvergütung und eine zweiprozentige Dividende freuen. Foto: Dieter Klein

Die in der Raiffeisen Steverland eG organisierten Landwirte (zurzeit 796) waren am Dienstag zur Jahreshauptversammlung ins Bürgerzentrum Appelhülsen eingeladen, um Bilanz zu ziehen. Das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2017 in einem Wort: „Zufriedenstellend.“

Doch bevor die beiden Steverland-Geschäftsführer Michael Grewe und Benedikt Middendorf die positiven Ergebnisse der geprüften und bestätigten Zahlenspiegel vorstellten, begrüßte Steverland-Aufsichtsratsvorsitzender Johannes Schulze-Höping die anwesenden Landwirte aus Nottuln, Dülmen, Havixbeck und Senden, darunter besonders Nottulns Vizebürgermeister Paul Leufke, Volksbankvorstand Martin Herding und den Chefredakteur des Landwirtschaftlichen Wochenblatts, Matthias Schulze Steinmann.

Die Geschäftsberichte der Raiffeisen Steverland mit Sitz in Nottuln und Standorten in Dülmen, Havixbeck, Senden, Hohenholte und Merfeld schilderten eine Umsatzsteigerung von 2016 zu 2017 von 69 Millionen auf 74,6 Millionen Euro. Daraus ergab sich ein Jahresüberschuss von 112 000 Euro. Ein großer Teil davon fließt in die Rücklagen. Erfreulich für die Mitglieder: Die Genossenschaft zahlt 42 000 Euro als Warenrückvergütung und gewährt auf die Geschäftsanteile eine Dividende von zwei Prozent.

„Um auch in den nächsten Jahren auf den Märkten (Agrar-, Vieh-, Energie-Handel und Tankstellen) gut bestehen zu können“, so Middendorf, „investiert die Raiffeisen Steverland eG besonders in die Tankstellen und Waschanlagen in Nottuln und Senden. Leider können wir mit der Eröffnung eines eigenen Marktes in Nottuln – zwischen Aldi und Netto – wohl erst im kommenden Jahr rechnen. Dagegen geht der Bau eines zusätzlichen Bürogebäudes an dem bisherigen Trakt zügig voran.“

Die Versammlung war zufrieden. Entlastete nicht nur Aufsichtsrat und Vorstand, sondern votierte auch einstimmig für die Wiederwahl von Dr. Stephan Schulze Mönking in den Vorstand sowie für die Wahl von Stefan Schulze Frenking, Michael Uckelmann und Konstanze Lülf für drei weitere Jahre in den Aufsichtsrat.

Mit seinem Vortrag „Zurück in die Zukunft – wie viel Wandel verträgt die Landwirtschaft“ appellierte Wochenblatt-Chefredakteur Matthias Schulze Steinmann an die Landwirte, sich „selbstbewusst und selbstkritisch mit den aktuellen Problemen der modernen Produktion auseinanderzusetzen und ehrliche Lösungen anzubieten.“ Verblüffend seine Zahlen: „1949 gab es in Deutschland noch 1,6 Millionen Höfe. Heute sind es nur noch 280 000. Damals musste ein Bauer zehn Menschen ernähren, heute sind es 155.“

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