Rupert-Neudeck-Gymnasium Nottuln
Hühnerküken faszinieren Schüler

Nottuln -

Bei den Fünftklässlern am Nottulner Gymnasium piept‘s. Der Grund: ein spannendes Küken-Projekt.

Montag, 18.06.2018, 19:00 Uhr

Begeistert und engagiert: Die Fünftklässler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums betreuen die Küken auch außerhalb der normalen Unterrichtszeiten.
Begeistert und engagiert: Die Fünftklässler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums betreuen die Küken auch außerhalb der normalen Unterrichtszeiten. Foto: Rupert-Neudeck-Gymnasium

Im Gymnasium piept‘s wieder: In den drei Klassen des fünften Jahrgangs am Rupert-Neudeck-Gymnasium sind wieder kleine gelbe Federbündel zu finden.

Vor ungefähr einem Monat sind 36 Hühnereier, die vom Hof der Familie Schürmann stammen, in die Schule gebracht worden und wurden schon am nächsten Tag in die Brutkästen gelegt. „Von diesem Zeitpunkt an haben die Schüler der fünften Klassen sehr zuverlässig jeden Tag kontrolliert, ob mit den Eiern alles in Ordnung ist“, berichtet die Schule.

Nach 15 Tagen fingen die Eier dann an zu wackeln, und ein Piepsen war zu vernehmen. Teilweise konnte man sogar schon hören, wie die Küken versuchten, die Schale kaputt zu machen. „Die Schüler waren voller Vorfreude und ganz aufgeregt“, schildert Maria Fessler , ehemalige Biologielehrerin des Gymnasiums, die dieses Projekt schön häufiger organisiert hat.

Als dann am 4. Juni (Montag), dem 21. Bruttag, die ersten Tiere zu schlüpfen begannen, stieg die Aufregung der engagierten Tierfreunde ins Unermessliche. Abends waren schon drei Küken geschlüpft, und am nächsten Morgen wurden die Schüler von weiteren Küken in der Schule begrüßt. Am Morgen des 6. Juni hatten dann auch die letzten Küken das Licht der Welt erblickt. Seitdem wird der Unterricht von einem leisem Piepsen begleitet.

Maria Fessler ist begeistert von dem Einsatz, den die Schüler zeigen. Auch außerhalb der Schulzeit beteiligen sich die Schüler, indem sie zum Beispiel um 19 Uhr noch einmal zur Schule kommen, um die Küken zu füttern und sie mit frischem Wasser zu versorgen.

Ende vergangener Woche war es dann soweit: Die gelben, lebensfrohen Federbündel durften für kurze Zeit ihr geborgenes Umfeld verlassen und frische Luft schnappen. Maria Fessler hatte dafür extra einen Freilauf mitgebracht, den sie gemeinsam mit den Schülern auf dem Schulhof aufstellte. Für die Küken eine spannende Erfahrung, aber für die Schüler nicht minder.

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