Projekt „SliQ – Selbstständig leben im Quartier“
„Telefonnummer für alles“ geplant

Nottuln -

Das Projekt „SliQ“ nähert sich dem Ende. Das Projektteam übergab nun der Gemeinde Nottuln eine Auswertung der Bürgerbefragung.

Donnerstag, 05.07.2018, 20:14 Uhr

Zogen eine vorläufige Bilanz des Projektes „SliQ – Selbstständig leben im Quartier“ (v.l.): Nicole Ruppert (wissenschaftliche Mitarbeiterin praxisHochschule Rheine), Bürgermeisterin Manuela Mahnke, Marie-Claire Kühn (Stift Tilbeck GmbH, Projektkoordinatorin für Rheine), Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck, Katja Schimanski (Stift Tilbeck GmbH, Projektkoordinatorin für Nottuln) und Marcus Hopp (Stift Tilbeck GmbH, Projektleiter).
Zogen eine vorläufige Bilanz des Projektes „SliQ – Selbstständig leben im Quartier“ (v.l.): Nicole Ruppert (wissenschaftliche Mitarbeiterin praxisHochschule Rheine), Bürgermeisterin Manuela Mahnke, Marie-Claire Kühn (Stift Tilbeck GmbH, Projektkoordinatorin für Rheine), Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck, Katja Schimanski (Stift Tilbeck GmbH, Projektkoordinatorin für Nottuln) und Marcus Hopp (Stift Tilbeck GmbH, Projektleiter). Foto: Iris Bergmann

„Wenn Sie davon schon viel abhaken können, haben Sie als Gemeinde ihre Hausaufgaben gut gemacht“, erklärte Marcus Hopp , Projektleiter von „SliQ – Selbstständig leben im Quartier“.

Am Mittwochnachmittag übergaben er, seine Mitarbeiterinnen Katja Schimanski und Marie-Claire Kühn sowie die wissenschaftliche Mitarbeiterin Nicole Ruppert (praxisHochschule Rheine) die Auswertung der Haushaltsbefragung an Bürgermeisterin Manuela Mahnke und Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck. „Wir werden das intensiv durcharbeiten“, versprachen sie.

In dem Katalog sind die Wünsche von Bürgern aus allen Ortsteilen der Gemeinde zusammengefasst und konkret beschrieben. So wünschen sich die Appelhülsener unter anderem einen Drogerie-Discounter, die Daruper Mehrgenerationenhäuser, die Nottulner einen belebteren Ortskern oder die Schapdettener bessere Busverbindungen. Was die Gemeinde davon umsetzen kann, das werde sie tun, so Mahnke. Aber: „Alles werden wir nicht lösen können. Auf die Ansiedlung von Geschäften haben wir keinen Einfluss“, bedauerte sie.

Die Arbeit des Projektes geht nun auf das Ende zu. Momentan wird daran gearbeitet, eine sogenannte „Telefonnummer für alles“ einzurichten. Da die Befragung ergeben hat, dass die Bürger sich nicht präventiv über das Vorgehen informieren, welches beispielsweise bei Eintreten eines Pflegefalls erforderlich ist, sondern erst in der akuten Situation, soll eine Telefonnummer eingerichtet werden, unter der die Bürger Hilfe finden. „Dort kann man dann nicht nur anrufen, wenn man Hilfe braucht, sondern auch, wenn man sich engagieren möchte“, erläuterte Marie-Claire Kühn.

Momentan werden die Informationen zu allen Angebote von Einrichtungen, Vereinen und Gruppen gesammelt und in eine Datenbank eingepflegt. „Wir haben Kontakt mit einer Softwarefirma, die so eine Datenbank verarbeiten und schalten kann“, erzählte Marcus Hopp. Bis zum Herbst soll es eine vorzeigbare Version geben.

„Die Gemeinde muss das dann natürlich prüfen, schon auf der Grundlage des Datenschutzes“, schloss Manuela Mahnke.

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