Rupert-Neudeck-Gymnasium
Fix entworfen – geschickt gebaut

Nottuln -

Mit großer Begeisterung haben 29 Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen des Gymnasiums am „freestyle-physics“-Wettbewerb teilgenommen.

Donnerstag, 12.07.2018, 19:00 Uhr

Mit zahlreichen Geschenken kehrten die Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums vom „freestyle-physics“-Wettbewerb der Uni Duisburg/Essen zurück. Betreut wurden die Schüler von ihrer Lehrerin Mechthild Wegener-Ewert.
Mit zahlreichen Geschenken kehrten die Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums vom „freestyle-physics“-Wettbewerb der Uni Duisburg/Essen zurück. Betreut wurden die Schüler von ihrer Lehrerin Mechthild Wegener-Ewert. Foto: Dieter Klein

Seit 2008 organisiert die Uni Duisburg/Essen alljährlich einen Praxistest für Schulen in NRW unter dem Titel „freestyle-physics“. Wie schon in früheren Jahren traten auch diesmal insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen des Rupert-Neudeck-Gymnasiums Nottuln in Duisburg an drei Tagen zum Wettstreit gegen mehrere Hundert andere Pfiffikusse an. Begleitet von ihrer Mathematik-, Physik- und Techniklehrerin Mechthild Wegener-Ewert.

Aus den gegebenen Themen wählten die Nottulner, (passend zur Fußball-WM) am Montag: Entwerfen und Bauen eines „Freistoß-Automaten“. Diese Vorrichtung musste in der Lage sein, einen Tennisball über eine Abwehrmauer in ein Tor zu schießen. Am Dienstag galt es, ein Boot mit Wasserantrieb zu bauen, das möglichst schnell die Strecke von einem Meter zurücklegt. Und zum Finale am Mittwoch mussten die kleinen Physiker einen möglichst stabilen Kran mit Ausleger nur aus Papier, Bindfaden und Leim bauen. Dieser Kran musste in der Praxis 400 Gramm Sand tragen können.

Am Donnerstag stellten die jungen Techniker ihre ‚Wunderwerke“ im Gymnasium vor. Stolz wie Oskar. „Unsere Kinder haben alles prima geschafft. Fix entworfen und geschickt gebaut“, freute sich Lehrerin Wegener-Ewert. „Selbst das Boot, das mit Wasser aus einer Plastikflasche angetrieben wurde, klappte prächtig. Wir waren zwar nicht die Schnellsten, aber gut mit dabei.“ Dafür bekamen die Nottulner Schüler tolle Geschenke von den Veranstaltern. So zum Beispiel zwei wertvolle Mikroskope und ein großes Teleskop.

Und für das Rupert-Neudeck-Gymnasium selbst gab es zusätzlich noch einen Roboter-Baukasten. „Schade“, bedauerte die beliebte Fachlehrerin: „Am Freitag ist mein letzter Tag hier am Gymnasium. Nach 25 Jahren ist Schluss. Dabei hätte ich gerne noch eine Roboter-AG mit aufgebaut. Das müssen nun andere übernehmen.“

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