Bischöfliche Liebfrauenschule Nottuln
„Sie bauen auf unsere Hilfe“

Nottuln -

„10 000 Euro ist so unsere Schallgrenze, die wir gerne wieder erreichen wollen“, hofft Konrektorin Christiane Schabos. 500 Schülerinnen und Schüler sind dafür am sogenannten Afrika-Tag aktiv.

Donnerstag, 12.07.2018, 20:01 Uhr

Laufen für den guten Zweck. Viele Schüler absolvierten die Zwei-Kilometer-Runde mehrmals und schraubten so den Erlös in die Höhe.
Laufen für den guten Zweck. Viele Schüler absolvierten die Zwei-Kilometer-Runde mehrmals und schraubten so den Erlös in die Höhe. Foto: Iris Bergmann

„Lionel ist richtig gut“, freut sich Sascha Terwei. Der Mitarbeiter von Zweirad Hanning hatte am Donnerstag Unterstützung von Lionel Muatunga. Der Schüler der Liebfrauenschule arbeitete fünf Stunden fleißig mit. Der Lohn, den er dafür bekam, floss in den großen Spendentopf für das Mädcheninternat in Jécua/Mosambik, das die Schule seit vielen Jahren unterstützt.

„Afrika-Tag“ der Liebfrauenschule Nottuln

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„10 000 Euro ist so unsere Schallgrenze, die wir gerne wieder erreichen wollen“, hofft Konrektorin Christiane Schabos. 500 Schülerinnen und Schüler sind dafür am sogenannten Afrika-Tag vor den Sommerfreien aktiv. Die Klassen fünf bis sieben laufen den ganzen Vormittag. Sie haben sich Sponsoren in der Familie oder bei Freunden gesucht, die pro gelaufene Runde eine bestimmte Summe spenden. Da ist bei manchem der Ehrgeiz schon richtig groß, die zwei Kilometer lange Runde möglichst oft zu laufen. „Einer hat mal 16 Runden an dem Vormittag geschafft“, wusste Lehrer Michael Nieborg.

Die Schülerinnen und Schüler der achten bis zehnten Jahrgänge waren für einen Tag berufstätig. Entweder hatten sie Aufträge im Familien- und Freundeskreis oder gar einen „Arbeitsvertrag“ mit einer Firma, so wie Lionel Muatunga, der bei Zweirad Hanning arbeitete. Jana Steinhoff war für Gartenarbeiten innerhalb der Familie im Einsatz: „Ich muss hier gleich noch Unkraut jäten und fegen“, erzählte die Liebfrauen-Schülerin.

Bis nach den Ferien ist Zeit, das gesponserte Geld einzusammeln oder zu überweisen. Dann wird zusammengezählt und das Orga-Team um Christiane Schabos und Michael Nieborg hofft darauf, die Zehntausend wieder zu erreichen. „Ohne diese regelmäßige finanzielle Hilfe könnte das Mädcheninternat wohl kaum noch fortbestehen“, weiß sie. Dort wird jeder Cent gebraucht. Die Schwestern, die das Internat leiten, schicken immer eine Bedarfsliste. Meist handelt es sich um dringend notwendige Reparaturen am Gebäude, der Elektrik oder dem Auto. „Sie bauen auf unsere Hilfe“, erklärt Schabos. Und so sensibilisiert sie die Schüler immer wieder für das Projekt. Und die legen sich dann auch richtig ins Zeug.

Für alle, die das Jécua-Projekt unterstützen wollen, gibt es die Möglichkeit, Geld auf folgendes Konto zu überweisen: Volksbank Nottuln, Konto: 842 400, BLZ 401 643 52, Kennwort: Jécua.             

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