Bündnis 90/Die Grünen
Freundliche und einladende Atmosphäre

Nottuln -

Eine kleine Delegation der Nottulner Grünen hat die neue Jugendherberge in Augenschein genommen und ist begeistert.

Mittwoch, 08.08.2018, 19:16 Uhr

Eine kleine Delegation der Nottulner Grünen nahm die neue Jugendherberge in Augenschein. Leiter Christoph Zumbülte (2.v.l.) erläuterte das Angebot.
Eine kleine Delegation der Nottulner Grünen nahm die neue Jugendherberge in Augenschein. Leiter Christoph Zumbülte (2.v.l.) erläuterte das Angebot. Foto: Bündnis 90/Die Grünen

Viele werden sich an die eigene Jugend und an Besuche in Jugendherbergen erinnern: Abenteuerlust war angesagt, Komfort nicht vorhanden. Es roch miefig beim Betreten der Räume. Umso größer war die Überraschung für die Grünen bei ihrem Besuch in der neuen Nottulner Jugendherberge, zu dem sie vom Herbergsleiter Christoph Zumbülte eingeladen waren.

Bereits am Eingang ist es bunt, Graffiti schmücken die Wände. „Das sieht ja aus, wie in einem Business-Class-Hotel, nur freundlicher und einladender“, so der Grünensprecher Klaus Kienle . Und die Begehung des Hauses zeigte, dass in der Tat ein vergleichbarer Standard geboten wird, berichten die Nottulner Grünen in einer Pressemitteilung.

Es stehen Zwei-, Vier- und Sechsbettzimmer mit insgesamt 165 Betten zur Verfügung. Zweckmäßig, hell, freundlich und gut ausgestattet präsentieren sich nicht nur die Wohnräume, sondern auch die Sanitäranlagen. Das Haus verfügt zudem über fünf große Multifunktionsräume mit Tagungstechnik. Auch das Landesjugendorchester weiß dies zu schätzen und übernachtet deshalb nicht nur gerne in der Jugendherberge, sondern findet in hellen Proberäumen mit Akustikdecken auch Möglichkeiten zu üben. Dass die Jugendherberge auf junge Menschen zugeschnitten ist, zeigen eine Chill-Area und Spiel- und Sportbereiche im und vor dem Haus. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Auf dem Selbstbedienungsbuffet im Bistro und im Multifunktionsspeisesaal findet sich für jeden Geschmack etwas, auf religiöse Besonderheiten wird Rücksicht genommen. Besondere Anerkennung sprach der Fraktionssprecher der Grünen, Richard Dammann, dafür aus, dass alles selbst zubereitet wird. Es gibt keine Fertigkost.

Fast schon selbstverständlich ist es, dass das gesamte Haus weitgehend barrierefrei ist. Menschen mit Handicaps können sich überall bewegen. Und überall finden sich gute Geister – 20 an der Zahl – mit Christoph Zumbülte an der Spitze, die sich um das Haus und die Gäste kümmern.

Fazit der Grünen: „Die investierten rund 6 Millionen Euro haben sich auf jeden Fall gelohnt. Die Jugendherberge verdient die volle Unterstützung der Politik.“

Bleibt zum Schluss nur eine kleine Ernüchterung für die Besucher: Die Betten müssen in der Jugendherberge immer noch selbst bezogen werden . . .

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