Förderverein St. Mariä Himmelfahrt
Appelhülsen freut sich über neue Sitzgruppe

Appelhülsen -

Es gibt einen neuen kommunikativen Platz in Appelhülsen. Der Förderverein St. Mariä Himmelfahrt hat nun eine neue Sitzgruppe offiziell der Öffentlichkeit übergeben.

Sonntag, 09.09.2018, 17:44 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 09.09.2018, 17:44 Uhr
Halb Appelhülsen schien auf den Beinen zu sein, als am Kirchplatz die neue, barrierefrei zugängliche Sitzgruppe vorgestellt und eingeweiht wurde. Fördervereinsvorsitzender Erwin Hake dankte allen, die bei diesem Projekt mitgeholfen haben.
Halb Appelhülsen schien auf den Beinen zu sein, als am Kirchplatz die neue, barrierefrei zugängliche Sitzgruppe vorgestellt und eingeweiht wurde. Fördervereinsvorsitzender Erwin Hake dankte allen, die bei diesem Projekt mitgeholfen haben. Foto: Dieter Klein

Dem Förderverein St. Mariä Himmelfahrt verdankt Appelhülsen eine neue Sitzgruppe in der Nähe der Kirche. „Unsere Idee war es, damit einen Platz für Kommunikation zu schaffen“, betonte Erwin Hake , Vorsitzender des Fördervereins, bei der Übergabe des Werks an die Öffentlichkeit. Und hoffte – von viel Beifall begleitet: „Sollte hier auch nur ein einziger ausländischer Bürger Anschluss zu den Menschen Appelhülsens finden, hat der Platz seine Erfüllung gefunden.“

Vorsitzender Erwin Hake (2.v.l.) enthüllte die neue Sitzgruppe.

Vorsitzender Erwin Hake (2.v.l.) enthüllte die neue Sitzgruppe. Foto: Dieter Klein

Zur kirchlichen Einsegnung und Eröffnung des neuen, bewusst auch für Rollstuhlfahrer barrierefrei gestalteten Platzes konnte Hake nicht nur das „halbe Dorf“, sondern auch zahlreiche Ideengeber, Helfer, Unterstützer, Politiker und Sponsoren begrüßen: die Steverlerchen, Eröffnungssänger des kleinen Festprogramms; Sabine Neuser, Schulleiterin des Richard- von-Weizsäcker-Berufskollegs, sowie deren Schüler der Metallbau-Oberstufe, die die eigentlichen Gestalter und Hersteller dieser Sitzgruppe sind. Dazu die Lehrer Volker Scheipers, Oliver Stüwe und Frederik Schaube; Karl Heimann, Nottulner Unternehmer und Obermeister der Metallinnung; stellvertretende Landrätin Margarete Schäpers; stellvertretender Bürgermeister Paul Leufke, Pfarrdechant Norbert Caßens; ferner die Vertreter der Hauptsponsoren (Firmen Hagemeister, Wennemer und Mertens); sowie nicht zuletzt Adele Koch, Heiner Bause, Michael Riegelmeyer und Ernst Henke als Vertreter der katholischen Kirchengemeinde. Denn diese hätten, so der Festredner, nach ersten Modell-Besichtigungen im Februar dieses Jahres dem Bau dieses Platzes zwischen Haus Arca, Frenkings Hof, Pfarrheim und Kirche jede Unterstützung zukommen lassen.

Im Anschluss referierte die Schulleiterin des Berufskollegs über die Projektarbeiten ihrer Oberstufe, „wobei wir hier in Appelhülsen das erste außerschulische Objekt realisiert haben.“ Innungsobermeister Karl Heimann lobte die Initiative der auszubildenden Metaller, lobte die Ausbildungsbetriebe im Umland und zeichnete ein glänzendes Karrierebild seiner Branche für vielerlei Berufszweige. Schließlich bekam Pfarrdechant Norbert Caßens die Möglichkeit, das metallene Kunstwerk (die Seitenteile der Bank stellen die Appelhülsener Kirche im Profil dar) einzusegnen.

Damit war der neue Platz samt vieler zusätzlicher Stühle und Tische für ein munteres Zusammensein freigegeben. Neben der Sitzgruppe erinnert eine kleine Metalltafel nicht nur an die Hauptsponsoren, sondern gibt auch in knappen Zeilen einen Überblick über die Geschichte des Dorfes. Beginnend im Jahre 1022, der ersten urkundlichen Erwähnung von „Old Oppenhus“, bis in das Jahr 2009, „der Fusion mit der Pfarrgemeinde Nottuln.“

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