Feuerwehr: Neue Fahrzeuge – verdiente Mitglieder
„Gut investiertes Geld“

Nottuln -

Bei der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Nottuln gab es nun gleich mehrere Anlässe zur Freude: Die Wehr verfügt über zwei neue Fahrzeuge. Außerdem wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Sonntag, 09.09.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 09.09.2018, 18:00 Uhr
Über zwei neue Einsatzfahrzeuge, ein „TLF 4000“ (Tanklöschfahrzeug) und ein „LF 20 Kats“ (Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz) verfügt die Freiwillige Feuerwehr. Die Gemeinde Nottuln investierte rund 762 000 Euro in diese Beschaffungsmaßnahme. Am Samstag wurden die Fahrzeuge eingeweiht.
Über zwei neue Einsatzfahrzeuge, ein „TLF 4000“ (Tanklöschfahrzeug) und ein „LF 20 Kats“ (Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz) verfügt die Freiwillige Feuerwehr. Die Gemeinde Nottuln investierte rund 762 000 Euro in diese Beschaffungsmaßnahme. Am Samstag wurden die Fahrzeuge eingeweiht. Foto: Dieter Klein

St. Florian, Schutzpatron aller Feuerwehrleute, muss Pfarrdechant Norbert Caßens schon beim Schreiben über die Schulter geschaut haben. Denn als der Geistliche „um engagierten Nachwuchs und gute Kameradschaft in der Freiwilligen Feuerwehr “ betete, stand eine ganze Hundertschaft junger Feuerwehrmänner und -frauen dicht gedrängt um die neuen „Roten Riesen“ vor dem Feuerwehrgerätehaus Nottuln. Darunter nicht nur die Aktiven der Löschzüge aus Nottuln, Darup, Appelhülsen und Schapdetten samt Löschzugführern, sondern auch Feuerwehrabordnungen aus Havixbeck, Bösensell, Billerbeck und Dülmen. Dazu Bürgermeisterin Manuela Mahnke , stellvertretender Bürgermeister Paul Leufke, Rechtsrat Caglayan Korkmaz (Fachbereichsleiter Sicherheit/Ordnung in der Gemeindeverwaltung), Presbyter Tobias Schleutker von der ev. Friedens-Kirchengemeinde, Ratsvertreter, Bezirksbrandmeister Donald Niehues, Kreisbrandmeister Christoph Nolte und Guido Brinkmann, Vorsitzender des Gemeindefeuerwehrverbandes.

Die Segnung der beiden neuen Einsatzfahrzeuge – ein „TLF 4000“ (Tanklöschfahrzeug) mit dem Kennzeichen COE – NO 102 zum Preis von 396 600 Euro und ein in Appelhülsen stationiertes „LF 20 Kats“ (Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz) mit dem Kennzeichen COE – NO 201 zum Preis von 365 840 Euro – durch Dechant Caßens und Tobias Schleutker wurde zu einem feierlichen Akt.

Bürgermeisterin Mahnke hatte zuvor im Rahmen einer Laudatio den ehrenamtlichen Einsatz aller Freiwilligen gewürdigt. Zugleich betonte sie die Notwendigkeit der Neuanschaffungen und dankte dem Rat für dessen Unterstützung dabei. „Denn selbst das beste Equipment kommt irgendwann in die Jahre und muss ausgetauscht werden. Und 762 440 Euro sind für Nottuln keine Peanuts, aber gut investiertes Geld.“

Auch Bezirksbrandmeister Donald Niehues fand die Neuanschaffung notwendig: „Die Freiwillige Feuerwehr Nottuln mit ihren vier Löschzügen ist für ein Gebiet zuständig, in dem eine vielbefahrene Zugstrecke und die Autobahn liegen. Da sind Katastrophenfälle nie auszuschließen.“

Bürgermeisterin Mahnke freute sich nicht nur über neues Equipment, sondern fand auch viel beachtete Worte des Dankes und Lobes für die erfolgreiche Ehrenamtstätigkeit ihrer „Blauröcke“. So konnte stellvertretender Wehrführer Heinz Mentrup in Vertretung von Wehrführer Johannes Greve dem Nottulner Gil Beckord die Beförderungsurkunde zum Gemeindebrandinspektor überreichen.

Geehrt für langjährige Treue zur Wehr wurden: Martin Ahlers, Achim Glombitza, Clemens Lenfers, Ingo Reher, Bernd Reher, Michael Zumbusch (alle 25 Jahre in der Feuerwehr ), Michael Bühn (35 Jahre) sowie Heinz Mentrup, Hans Brinkmann und Karl Heimann (40 Jahre). In Abwesenheit gedacht wurde auch Josef Handrup, der seit 70 Jahren der Feuerwehr angehört. Schließlich verabschiedete Heinz Mentrup, assistiert von Kreisbrandmeister Nolte, mit Theo Rendels, Albert Steinhoff und Michael Bühn gleich drei verdiente Wehrmänner in die Alters- und Ehrenabteilung. Dem offiziellen Teil des Feuerwehrtages folgte noch ein langer, gemütlicher Abend.

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