Der direkte Draht zum Rathaus
„Feedback ist wichtig und gewünscht“

Nottuln -

Mal eben der Gemeindeverwaltung etwas mitteilen, das ist auf vielerlei Art und Weise möglich. Und alle Kommunikationswege, so hat Bürgermeisterin Manuela Mahnke festgestellt, werden von den Bürgern auch genutzt.

Sonntag, 16.09.2018, 20:18 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 20:18 Uhr
Es gibt viele Möglichkeiten, mit der Gemeindeverwaltung in Kontakt zu treten: per E-Mail, telefonisch, per Brief oder durch einen persönlichen Besuch. Alle Kommunikationswege werden von den Bürgern genutzt, hat Bürgermeisterin Manuela Mahnke festgestellt.
Es gibt viele Möglichkeiten, mit der Gemeindeverwaltung in Kontakt zu treten: per E-Mail, telefonisch, per Brief oder durch einen persönlichen Besuch. Alle Kommunikationswege werden von den Bürgern genutzt, hat Bürgermeisterin Manuela Mahnke festgestellt. Foto: Frank Vogel

In der Antike sollten angeblich alle Wege nach Rom führen. Was möglicherweise etwas hoch gegriffen war. Aber viele dürften es tatsächlich gewesen sein. Und so ähnlich ist das auch, wenn man mit der Nottulner Gemeindeverwaltung in Kontakt treten will. Es gibt viele Möglichkeiten.

Gern genommen wird das Kontaktformular auf der Homepage der Gemeinde (www.nottuln.de). Gleich auf der Startseite rechts ist der Link dorthin zu finden. Oder man schreibt eine Mail an die dort auch angegebene Adresse: info@nottuln.de

„Es vergeht kein Tag, an dem diese Funktion nicht genutzt wird“, weiß Bürgermeisterin Manuela Mahnke. Man bekomme zunächst eine automatisierte Antwortmail, das Anliegen werde dann je nach Inhalt an die entsprechenden Fachbereiche zur Bearbeitung weitergeleitet. Genauso häufig werde aber auch zum Telefon gegriffen, sagt die Bürgermeisterin. Am einfachsten ist es, die zentrale Rufnummer 0 25 02/94 20 zu wählen. Dann landet man im Counter des Rathauses und wird von dort zu den zuständigen Fachbereichen weitergeleitet.

Wer es direkter will: Auf der Homepage sind Rufnummern und Mailadressen der Mitarbeiter angegeben sowie mögliche Anliegen nach Themenbereichen sortiert, klickt man sie an, wird man auf den zuständigen Fachbereich und Ansprechpartner verwiesen.

„Aber wir werden hier auch persönlich angesprochen“, erzählt die Bürgermeisterin. Nicht nur, dass die Bürger im Rathaus vorbeischauen und direkt zu den Mitarbeitern gehen, sondern auch auf der Straße. „Ich finde das völlig okay“, hat Mahnke keine Berührungsängste. Überhaupt sei es Ziel der Verwaltung, ein „offenes Haus“ für die Bürger zu sein.

Mehr noch. Das Thema Eichenprozessionsspinner hat es jüngst gezeigt: „Wir sind auf die Hinweise aus der Bevölkerung oft einfach auch angewiesen, weil wir nicht alles im Blick haben können“, sagt Daniel Krüger, stellvertretender Leiter der Gemeindewerke. Bei den Eichenprozessionsspinnern haben die Bürger die Nester der Tiere gemeldet, sodass die Gemeinde dann tätig werden konnte. Dafür gab es jetzt im Ausschuss auch Dank und Lob an die Bevölkerung (wir berichteten).

„Feedback ist wichtig und gewünscht“, sagt Daniel Krüger. In der beginnenden dunklen Jahreszeit sei das Thema „Leuchtstellen“ aktuell. Nicht jede Straßenlaterne funktioniert, die Gemeinde könne das aber nicht permanent nachhalten. „Wir sind da auf die Beobachtungen vor allem der Anlieger angewiesen“, bittet Krüger um Mithilfe.

Melden kann man nicht funktionierende Straßenlaternen nicht nur über die zentrale Rufnummer der Gemeinde, die Rufnummer der Gemeindewerke ( ✆ 0 25 02/ 9 42-4 11), persönlich oder über das Internet. Die Firma Swarco, die mit der Wartung der Straßenlaternen betraut ist, hat eine Störungs-Hotline eingerichtet ( ✆ 0 28 21/ 77 76 24 45). Dasselbe gilt für Störungen der Stromversorgung (Westnetz, ✆ 08 00/ 4 11 22 44) und der Gasversorgung (Gelsenwasser, ✆ 0 25 05/93 15-0). Die Wasserwerke Nottuln sind außerhalb der Dienstzeiten über den Bereitschaftsdienst ( ✆ 01 71/4 27 54 94) zu erreichen. Alle Nummern finden Sie im Übrigen unter der Rubrik „Notdienste“ täglich in dieser Zeitung.

„Wir sind bemüht, bei Anliegen der Bürger so schnell wie möglich zu antworten“, sagt die Bürgermeisterin. Immer gehe das aber nicht. Als etwa der Sturm Friederike über Nottuln zog, hätte man so viele Hinweise aus der Bevölkerung bekommen, dass man nicht mehr hinterhergekommen sei. „In solchen Fällen, aber auch im Allgemeinen arbeiten wir die Anliegen der Bürger nach Priorität ab“, ergänzt Daniel Krüger. „Die Verkehrssicherheit zum Beispiel genießt ganz hohe Priorität. Wenn die gefährdet ist, kommen wir sofort raus.“

Klar ist, dass nicht jedes Anliegen zur Zufriedenheit des Bürgers gelöst werden kann. „Wir können nicht jedem gerecht werden“, sagt Bürgermeisterin Manuela Mahnke. Aber eine Antwort bekomme der Bürger auch dann. Und dass das möglichst schnell geschieht, sagt die Bürgermeisterin, „dass versuchen wir immer zu verbessern“.

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