DLRG-Ortsgruppe
„Definitiv ein Rekordsommer für uns“

Nottuln -

Die DLRG-Schwimmer aus Nottuln haben eine Mammutaufgabe hinter sich – und allen Grund, sich zu feiern.

Mittwoch, 26.09.2018, 18:12 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.09.2018, 16:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 26.09.2018, 18:12 Uhr
Bei ihrem Abschwimmen blickten die DLRG-Rettungsschwimmer auf eine arbeitsintensive Sommersaison zurück. Insgesamt leisteten sie im Freibad 688 Stunden Wachdienst.
Bei ihrem Abschwimmen blickten die DLRG-Rettungsschwimmer auf eine arbeitsintensive Sommersaison zurück. Insgesamt leisteten sie im Freibad 688 Stunden Wachdienst. Foto: DLRG Nottuln

Als die Sonne noch heiß vom blauen Himmel schien und sich die Badegäste an den Wochenenden im Freibad tummelten, da wachten die Rettungsschwimmer der DLRG Nottuln am Beckenrand zur Unterstützung der Schwimmmeister. Denn besonders, wenn die Wellen durchs Becken schlagen und die Liegewiese zum Gästeteppich wird, braucht es viele wachsame Augen, um für die Sicherheit im Bad zu sorgen.

Im Rahmen des jährlichen Abschwimmens blickten nun DLRG-Wachhabende bei einer Partie Schwarzlicht-Minigolf und später bei einem Buffet auf die arbeitsreiche Sommersaison zurück. Das Resümee von Alois Schwaf als Leiter der Wasserrettung: „Das war definitiv ein Rekordsommer für uns. Nie kamen unsere Leute häufiger zum Einsatz als in diesem Jahr.“ Denn fast jedes Wochenende standen mindestens zwei der 50 Nottulner Rettungsschwimmer auffällig in ihrer roten Kleidung den Schwimmmeistern zur Seite. So leistete die DLRG ehrenamtlich 688 Stunden Wachdienst im Wellenfreibad. Wegen der großen Besucherzahlen stellte die DLRG Nottuln zusätzlich zur ehrenamtlichen Arbeit an den Wochenenden vier Rettungsschwimmer als permanente Unterstützung des Bäderpersonals in den Dienst der Gemeinde.

„Glücklicherweise waren trotz der vielen Besucher keine nennenswerten Zwischenfälle zu verzeichnen“, betonte Schwaf erfreut und verwies dabei auf die präventive Arbeit, die geleistet werde. Auch Bürgermeisterin Manuela Mahnke dankte den Rettungsschwimmern für ihren lebenswichtigen Einsatz.

Darüber hinaus waren drei ambitionierte Rettungsschwimmer außerhalb der Gemeinde im Einsatz. Ihren zweiwöchigen Sommerurlaub verbrachten Christoph Scheffer, Dominik Schwaf und Sebastian Splitthoff als Ehrenamtliche des Zentralen Wasserrettungsdienstes Küste am Nordseebad Burhave, am Seeheilbad Graal-Müritz und am Ostseebad Wustrow. Dort beaufsichtigten sie täglich lange Strandabschnitte und retteten Menschen mit Booten aus der Brandung.

Mit der Aufnahme der Hallenbadsaison geht die Arbeit der Rettungsschwimmer nun weiter. In wöchentlichen Aus- und Weiterbildungen bereiten sie schon jetzt ihre nächsten Einsätze im kommenden Sommer vor.

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