Nur noch eine Bewerberin
Regine Vogtmann neue Pfarrerin

Nottuln -

Zur Wahl stand für die Presbyter am Ende mit Regine Vogtmann nur noch eine Bewerberin auf dem Zettel. Die junge Pfarrerin Kira Engel hatte wenige Tage zuvor ihre Bewerbung zurückgezogen.

Montag, 15.10.2018, 16:08 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 14.10.2018, 18:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 15.10.2018, 16:08 Uhr
Evangelische Friedens-Kirchengemeinde: (v.l.) Presbyter Thomas Riße, Tobias Schleutker, Vorsitzender des Presbyteriums (sitzend), Dirk Randhahn und Klaus Bratengeyer. Regine Vogtmann (kl. Bild) während ihrer Vorstellung.
Evangelische Friedens-Kirchengemeinde: (v.l.) Presbyter Thomas Riße, Tobias Schleutker, Vorsitzender des Presbyteriums (sitzend), Dirk Randhahn und Klaus Bratengeyer. Regine Vogtmann (kl. Bild) während ihrer Vorstellung. Foto: Iris Bergmann

„Zukunft will und Zukunft muss geplant werden“, merkte der stellvertretende Superintendent, Hans-Peter Marker, in seiner Begrüßung zum sonntäglichen Gottesdienst in der evangelischen Kirche „Unter dem Kreuz“ an. Die Planung der Zukunft der Nottulner Kirchengemeinde machte mit der Wahl einer neuen Pfarrerin einen großen Schritt nach vorn.

Indes: Zur Wahl stand für die Presbyter am Ende mit Regine Vogtmann nur noch eine Bewerberin auf dem Zettel. Die junge Pfarrerin Kira Engel hatte wenige Tage zuvor ihre Bewerbung zurückgezogen.

Regine Vogtmann wird die neue Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Nottuln.

Regine Vogtmann wird die neue Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Nottuln. Foto: Iris Bergmann

Es ging ein kurzes Raunen durch das Gotteshaus, denn die Mitteilung Markers, dass die junge Pfarrerin Kira Engel ihre Bewerbung aus privaten und persönlichen Gründen zurückgezogen habe, kam überraschend. Auch das Presbyterium hatte erst wenige Tage zuvor von der Entscheidung Engels erfahren.

„Wir hatten ein Gespräch mit Frau Engel und ihrem Mann hier vor Ort“, erklärt Tobias Schleutker, Vorsitzender des Presbyteriums. „Wir haben noch einmal alles in die Waagschale geworfen, dass es für sie attraktiv macht, an ihrer Bewerbung festzuhalten“, betont Schleutker. Es nutzte nichts. Die familiäre Situation ließ ein Aufrechterhalten der Bewerbung nicht mehr zu.

„So etwas plant man natürlich nicht ein“, bedauerte Presbyter Dirk Randhahn. So wurde aus der Wahl am Sonntag letztendlich eine Abstimmung, die mit sieben zu drei Stimmen eindeutig für Pfarrerin Regine Vogtmann ausfiel. Diese wurde gegen Mittag telefonisch von Tobias Schleutker über die Wahl informiert. „Sie freute sich sehr“, erzählt Schleutker über die erste Reaktion der neuen Pfarrerin. Aber was für dem Presbyter noch viel wichtiger war: „Ihre Entscheidung steht, sie hat ein klares Signal gegeben und freut sich auf ihre Arbeit in Nottuln.“ Schleutker zeigte sich erleichtert: „Wir sind froh, dass wir die Stelle neu besetzen konnten.“ Man habe ein langes Verfahren im Schweinsgalopp durchlaufen. „Schneller ging es nicht.“ Nun können Aufgaben konzeptioneller Art sowie eine Ausrichtung der Gemeinde in Angriff genommen werden.

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