Bürgerstiftung Nottuln
Zweiter Workshop zum Rhodepark

Nottuln -

Die Wiederbelebung des Franz-Rhode-Parks steht weiterhin ganz oben auf der Agenda der Bürgerstiftung. Für den 26. November ist der zweite Bürgerworkshop geplant.

Donnerstag, 15.11.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.11.2018, 06:00 Uhr
Bei der gemeinsamen Sitzung von Bürgerstiftung und Stiftungsrat (v.l.): Norbert Wienke, Bettina Kerkhoff (beide Stiftungsrat), Dr. Gabriele Hovestadt (Beisitzerin Bürgerstiftung), Jan Stengel (Geschäftsführer Bürgerstiftung), Manuela Ridder (Beisitzerin), Ingeborg Bispinck-Weigand (stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung), Stefan Haller (Vorsitzender der Bürgerstiftung), Torsten Burghard (Beisitzer), Karl Weckendorf und Werner Gröne (beide Stiftungsrat). Im Bild fehlt Bernd Schmidt-Eversheim.
Bei der gemeinsamen Sitzung von Bürgerstiftung und Stiftungsrat (v.l.): Norbert Wienke, Bettina Kerkhoff (beide Stiftungsrat), Dr. Gabriele Hovestadt (Beisitzerin Bürgerstiftung), Jan Stengel (Geschäftsführer Bürgerstiftung), Manuela Ridder (Beisitzerin), Ingeborg Bispinck-Weigand (stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung), Stefan Haller (Vorsitzender der Bürgerstiftung), Torsten Burghard (Beisitzer), Karl Weckendorf und Werner Gröne (beide Stiftungsrat). Im Bild fehlt Bernd Schmidt-Eversheim. Foto: Bürgerstiftung Nottuln

Der Franz-Rhode-Park stand im Zentrum einer gemeinsamen Sitzung der Bürgerstiftung Nottuln mit ihrem Stiftungsrat, in der ein Rückblick auf die vielfältigen Veranstaltungen und Aktivitäten der Bürgerstiftung gegeben wurde. Seit Winter 2016 befasst sich der Vorstand intensiv mit der Reaktivierung und Wiederbelebung des Franz-Rhode-Parks, der zwar durch Schenkung der Familie Rhode in das Eigentum der Gemeinde übergegangen ist, sich jedoch in einem ungepflegten, wenig repräsentativen Zustand befindet.

Hervorzuheben war in diesem Zusammenhang der erste Bürgerworkshop, der die Ideen und Wünsche sowie auch die Befürchtungen der Bürger gesammelt, katalogisiert und für den nächsten Workshop, der am 26. November um 19 Uhr in der Alten Amtmannei stattfinden soll, aufbereitet hat.

Eine weitere Veranstaltung war das sehr gut besuchte „Picknick im Park“ mit den Auftritten von Musikern aus Nottuln, denen im Jahr 2019 weitere Termine in diesem Format folgen sollen. Ebenso hat der Vorstand erfolgreich beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Berlin die Stelle eine sogenannten „Bufdis“ organisiert und bewilligt bekommen, da die Aufgabenstellungen und -umsetzungen innerhalb der Vorstandsarbeit mit dem Projekt „Franze-Rhode-Bürgerpark“ komplexer und zeitintensiver werden.

Der Vorstand der Bürgerstiftung hat zudem eine neue Beisitzerin gewählt: einstimmig wurde Manuela Ridder als Nachfolgerin von Klaus Fallberg gewählt, der in diesem Jahr mit seiner Familie aus Nottuln verzogen ist.

Für den Vorstand der Bürgerstiftung steht auch im Hinblick auf die Unterschrifteninitiative gegen die Verkleinerung des Parks – eine Aktion beispielsweise, die sich aus dem ersten Zukunftsworkshop im Mai des Jahrs entwickelt hat – nach wie vor die Gestaltung und Reaktivierung der Grünfläche im Vordergrund. „Wir kümmern uns generell um den Park und sehen mehr Chancen und Nutzen für alle“, betont der Vorstand. In diesem Engagement konzentriert sich die Bürgerstiftung unabhängig von Politik und Investorenplänen auf das Ziel, den Park zu einem Ort der Begegnung, der Erholung, der temporären Musik-, Kunst- und Kulturprojekte zu machen. Und, so zeigen sich Ingeborg Bispinck-Weigand und Dr. Gabriele Hovestadt begeistert: „Wir warten nicht auf Entscheidungen, die sich mit der Verkleinerung oder Vergrößerung beschäftigten, wir sind schon mittendrin, indem wir uns um die Gestaltung des Parks selbst kümmern.“

In diesem Sinne lädt die Bürgerstiftung bereits heute alle Interessierten zum 2. Zukunftsworkshop ein und freut sich auch über Spenden, die zur Aufwertung der Parksituation genutzt werden können. Spendenkonto (Stichwort: Franz-Rhode-Park): IBAN: DE 60 4016 4352 0024 0004 00 (Volksbank Nottuln).

154 weitere Unterschriften

1085 Unterschriften hat die Nottulnerin Sandra Johann vor etwa zehn Wochen für den Erhalt der jetzigen Größe des Franz-Rhode-Parks an die Gemeinde überreicht (wir berichteten). 154 weitere Nottulner haben inzwischen unterschrieben, teilt sie mit. Die Listen werde sie demnächst im Rathaus abgeben. Leider, so die Nottulnerin, sei die Zeit nicht für eine Nachbesserung des Bebauungsplanes Nr. 151 genutzt worden. In vielen Gesprächen erlebe sie „steigende Frustration und Unzufriedenheit“ und hoffe nach wie vor „mit allen 1239 Unterschrei­bern, dass unsere Bedenken und unser Wunsch nicht unbeachtet bleiben“.

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