Workshop zum Franz-Rhode-Park
Einen wichtigen Schritt weiter

Nottuln -

Die Ideen zur Weiterentwicklung des Franz-Rhode-Parks sind im zweiten Workshop der Bürgerstiftung gebündelt und priorisiert worden.

Mittwoch, 28.11.2018, 20:00 Uhr
Eine Fülle von Ideen und Maßnahmen diskutierten die Teilnehmer des zweiten Bürgerworkshops, der wieder von Torsten Burghard (Foto) moderiert wurde.
Eine Fülle von Ideen und Maßnahmen diskutierten die Teilnehmer des zweiten Bürgerworkshops, der wieder von Torsten Burghard (Foto) moderiert wurde. Foto: Lukas Sydow

Das Ziel ist: Der Franz-Rhode-Park soll zu einem „Bürgerpark“ für alle Nottulner werden. Wie ein solcher Bürgerpark gestaltet und belebt werden kann und welche Maßnahmen hierfür zu ergreifen sind, war Thema beim zweiten Workshop der Bürgerstiftung Nottuln in der Alten Amtmannei. Nachdem bei einem ersten Bürgerworkshop im Mai viele Ideen, Wünsche, aber auch „No-Gos“ gesammelt worden waren, sollten diese nun priorisiert und strukturiert werden. Dazu waren ungefähr 20 interessierte Nottulner der Einladung gefolgt.

„Wir möchten den Park attraktiver und lebendiger machen, parteiübergreifend und unabhängig von den Investorenplänen“, machte Stefan Haller , Vorsitzender der Bürgerstiftung, zu Beginn klar. Unabhängig von der Größe des Parks.

Dazu diskutierten die Anwesenden verschiedenste Vorschläge von einer Belebung des Parks durch verschiedene Aktivitäten bis zur längerfristigen Gestaltung. Zuerst priorisierten sie in Kleingruppen die zahlreichen Ideen des ersten Bürgerworkshops und stellten damit bereits einige Punkte heraus, die sie für besonders wichtig hielten: Sitzgelegenheiten, Kooperationen mit Kindergärten und Schulen, ein „Spielplatz für Jung und Alt“ und vieles weitere mehr.

Diese Ideen wurden dann im Anschluss genauer betrachtet. So brachte eine Teilnehmerin die Idee einer „Essbaren Stadt“ ein. Anstelle von Bodendeckern sollten nach dem Konzept einer Permakultur Gemüsebeete angelegt werden. „Es gibt bereits einige Orte, die als Vorbild dienen könnten. Da treffen sich die Leute dann auch wirklich“, meinte sie.

Dass der Park zu einem Ort der Begegnung werden solle, darin waren sich alle einig. In einer anderen Kleingruppe wurde die Idee einer Vogelfutter-Station genau diskutiert. „Das wäre doch etwas für eine Schüler-Arbeitsgemeinschaft“, meinte ein Teilnehmer. Und auch bei vielen weiteren Projekten legten die engagierten Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung gemeinsam mit den Teilnehmern im Laufe des Abends konkrete Maßnahmen und Verantwortlichkeiten fest.

Dabei war es eine besondere Herausforderung, die Interessen aller mit zu bedenken: von Älteren und Jüngeren, Anwohnern, Hundebesitzern und vielen weiteren Gruppen. Langfristig brauche es ein Gesamtkonzept für eine integrierte Parkentwicklung, waren sich zum Schluss viele Teilnehmer einig.

Torsten Burghard, Beisitzer im Vorstand der Bürgerstiftung und Moderator des Abends, zeigte sich zum Schluss überzeugt, mit dem zweiten Workshop einen wichtigen Schritt weitergegangen zu sein: „Es war eine fruchtbare Runde! Vielen, herzlichen Dank für Ihren Input und vor allem für die tolle Bereitschaft zur weiteren Mitarbeit!“

Im kommenden Jahr möchte die Bürgerstiftung bereits einige Projekte konkret angehen. So soll das erfolgreiche Format „Picknick im Park“ wiederholt werden. Darüber hinaus plant die sie ein Skulpturenprojekt im Park. Weiterhin soll im nächsten Jahr ein Bundesfreiwilligendienstleistender die Aktivitäten begeleiten.

„Der Franz-Rhode-Park soll wieder ein Mittelpunkt in Nottuln werden“, resümierte der Vorstand zum Abschluss. „Und der zweite Bürgerworkshop hat gezeigt, dass die Nottulner ihn schon jetzt annehmen möchten.“

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