„Blues in Nottuln“
Ganz starke Premiere

Nottuln -

Eine neue Opener-Band, ein Kalender und viele Nikoläuse. Bei der letzten Blues-Session in 2018 gab es einiges zu erleben.

Freitag, 07.12.2018, 17:00 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 18:42 Uhr
Die neue Opener-Band sorgte für einen tollen Start in die Nikolaus-Blues-Session.  Die neue Hausband sorgte für eine tolle Eröffnung der Session.
Die neue Hausband sorgte für eine tolle Eröffnung der Session. Foto: Helmut Brandes

Am Nikolaustag hatte der Verein „Blues in Nottuln“ zur letzten Session des Jahres eingeladen. Bei dieser „Nikolaus–Blues–Session“ feierte die neue Opener-Band, die sich nach dem Tod von Tom Vieth zusammengefunden hat, Premiere.

Zur Band gehören: Nikolas Karolewicz (Gitarre und Gesang), Philipp Dreier (Schlagzeug) und Leander Nijland aus Hengelo (Gitarre und Gesang) sowie Huggy J. Borghardt (Piano und Gesang), Roland Verstiek (Mundharmonika und Gesang) und Matt Walsh (Saxofon und Mundharmonika).

Martin Uphoff (am Mikro) und Mirko Gastic (2.v.l.) von „Blues in Nottuln“ stellten den Kalender vor. Über eine Spende von über 700 Euro konnten sich Walter Sinner (l.) und Gerd-Uwe Lipkow vom NABU-Stadtverband Münster freuen.

Martin Uphoff (am Mikro) und Mirko Gastic (2.v.l.) von „Blues in Nottuln“ stellten den Kalender vor. Über eine Spende von über 700 Euro konnten sich Walter Sinner (l.) und Gerd-Uwe Lipkow vom NABU-Stadtverband Münster freuen. Foto: Helmut Brandes

Da Karolewicz und Dreier wegen Studioaufnahmen an diesem Abend nicht teilnehmen konnten, sprangen Dominik Wiegand und Franz Weingarten ein. Die sechs hochkarätigen Vollblutmusiker begeisterten die zahlreichen Besucher. Die Opener-Band wird auch in Zukunft dazu beitragen, dass Nottuln ein Zentrum des Blues bleibt.

Darüber wäre sicher auch Tom Vieth begeistert gewesen. Zumindest in Gedanken war der Mann mit der rauen Stimme und der roten Gitarre bei Musikern und Publikum anwesend. Neben seiner Leidenschaft für den Blues begeisterte sich Tom Vieth auch für die Natur, der Naturschutz war ihm als Mitglied des NABU ein Anliegen. Anlässlich einer Hutsammlung beim „Abend für Tom“ im Oktober war eine erstaunlich hohe Summe zusammengekommen: Martin Uphoff, Vorsitzender von „Blues in Nottuln“, konnte einen Scheck über 731,20 Euro an die Vertreter des NABU-Stadtverbandes Münster, Walter Sinner und Gerd-Uwe Lipkow, überreichen.

Der Nikolaus kam zwar nicht persönlich vorbei, hinterließ aber einen Geschenkbeutel. Dennis Pollpeter-Menke bekam ein Präsent für seine technischen Dienste, Holger Klein für die Bewirtung. Auch das Publikum wurde nicht vergessen. Kathrin Klein vom Vorstand verteilte mit passender Kopfbedeckung Schoko-Nikoläuse.

Martin Uphoff und Mirko Gastic stellten noch den neuen Kalender mit Fotos der Sessions aus dem vergangenen Jahr von Markus Holtkemper vor. Interessenten können Kontakt mit dem Verein „Blues in Nottuln“ aufnehmen oder im Stiftscafé nachfragen.

Nach der Eröffnung übernahm unter anderem eine auch in Nottuln bekannte Band die Regie: „The Blues Junkies“ aus dem Ruhrgebiet. Sie boten ehrlichen und schnörkellosen Blues, der das Publikum in seinen Bann zog. Nicht umsonst war diese Band Gewinner des „Lions-Blues-Award 2018“.

Keine Frage. Die weit bekannte Qualität der Session ist gesichert.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6242328?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F
Mehr als eine einfache Tanne
Weihnachtsbäume: Mehr als eine einfache Tanne
Nachrichten-Ticker