Rupert-Neudeck-Gymnasium
Mit vielen Ideen zurück aus Berlin

Nottuln/Berlin -

Hauptstadt Berlin: Dort haben Lukas Laakmann und Lukas Sydow an der Feierstunde für den Preis für freiwilliges Engagement teilgenommen.

Dienstag, 11.12.2018, 20:00 Uhr
Die Schüler Lukas Laakmann (l.) und Lukas Sydow vertraten das Rupert-Neudeck-Gymnasium in Berlin.
Die Schüler Lukas Laakmann (l.) und Lukas Sydow vertraten das Rupert-Neudeck-Gymnasium in Berlin. Foto: David Ausserhofer

Am Tag des Ehrenamtes wurde in Berlin der Deutsche Engagementpreis 2018 verliehen. Mit dabei waren mit Lukas Laakmann und Lukas Sydow auch zwei Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums. Denn die Nottulner Schule wurde für den Dachpreis für freiwilliges Engagement durch das Förderprogramm „ Demokratisch Handeln “ nominiert (wir berichteten) – eine besondere Auszeichnung für das politische und soziale Engagement der UNESCO-Projektschule.

Nun konnten die beiden Schüler also an der festlichen Preisverleihung im Tipi am Kanzleramt teilnehmen. „Freiwilliges Engagement hält unsere Gesellschaft zusammen, macht unser Land lebenswerter und stärker. Umso wichtiger ist es, dass wir dieses Engagement sichtbar machen und würdigen. Mit dem Deutschen Engagementpreis ehren wir diejenigen, die sich besonders vorbildlich für andere einsetzen. Ihr Engagement macht unsere Gesellschaft besser. Im Kleinen wie im Großen“, sagte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey bei der Eröffnung der Veranstaltung. Moderiert von Pinar Atalay, würdigten weitere prominente Laudatoren wie Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, die Preisträger in verschiedenen Kategorien.

Lukas Laakmann und Lukas Sydow freuten sich stellvertretend für das Rupert-Neudeck-Gymnasium nicht nur über die Anerkennung, sondern auch über die einzigartige Möglichkeit, sich mit bürgerschaftlichen Initiativen, engagierten Menschen und Preisträgern aus ganz Deutschland auszutauschen.

Eine besonders berührende Begegnung: Die Schüler lernten zufällig Kerstin Held kennen. Sie leitet den Bundesverband behinderter Pflegekinder – und ist in Nottuln aufgewachsen. Ihr Verein ist Preisträger in der Kategorie „Grenzen überwinden“ und engagiert sich in der Vermittlung von Kindern mit Behinderung in ein liebevolles und ihren Bedürfnissen entsprechendes Familienumfeld.

Lange Gespräche, faszinierende Austausche und berührende Begegnungen: Die Nottulner Gymnasiasten nahmen viel mit nach Hause. „Wir haben viele neue Projektideen und Inspirationen im Kopf – in dieser Hinsicht ist es eigentlich schade, dass wir im Frühjahr schon Abitur machen“, meinte Lukas Sydow. „Aber ich bin mir sicher, dass das politische und soziale Engagement am Rupert-Neudeck-Gymnasium weitergeführt wird!“

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