13. Nikolaus-Aktion erfolgreich
Hilfe für Schwester Händler und das „Offene Ohr“

Nottuln -

Insgesamt 1530 Euro Reinerlös sind bei der 13. Nikolaus-Aktion in der Kirchengemeinde St. Martin Nottuln zusammengekommen.

Donnerstag, 10.01.2019, 21:00 Uhr
Monika Hülsbömer (l.) organisierte wieder die Nikolaus-Aktion. Die Hälfte des Reinerlöses nahm Anni Schmitz für das Projekt „Offenes Ohr“ der Gemeindecaritas entgegen.
Monika Hülsbömer (l.) organisierte wieder die Nikolaus-Aktion. Die Hälfte des Reinerlöses nahm Anni Schmitz für das Projekt „Offenes Ohr“ der Gemeindecaritas entgegen. Foto: Ludger Warnke

Monika Hülsbömer freut sich: Zum 13. Mal hatte sie im vergangenen Advent die Aktion mit dem „echten Schokoladen-Nikolaus“ organisiert. Und der Erfolg ist nach wie vor groß. „Alle 1344 Exemplare sind veräußert worden.“ Der Reinerlös in Höhe von 1530 Euro geht je zur Hälfte an Schwester Raphaela Händler für die Arbeit in Tansania und an die Gemeindecaritas, hier konkret für das Projekt „Offenes Ohr“.

„In den 13 Jahren dieser Aktion konnten wir mit über 13 000 Euro verschiedene gemeinnützige Zwecke unterstützen“, dankt Monika Hülsbömer allen, die zum Gelingen der Nikolaus-Aktion beigetragen haben.

Stellvertretend für das insgesamt achtköpfige Team des Projektes „Offenes Ohr“ nahm Anni Schmitz am Donnerstagnachmittag die Spende entgegen. Das Geld ist zweckgebunden für die nächste Weihnachtsaktion des „Offenen Ohres“ für Menschen in den drei Altenheimen in Nottuln, die keinen Besuch mehr erhalten. Das „Offene Ohr“ finanziert mit jeweils 25 Euro die Anschaffung eines persönlichen Weihnachtsgeschenkes für die in Frage kommenden Altenheimbewohner. „Die Rückmeldungen zu dieser Aktion sind sehr positiv. Wir können damit den Menschen eine echte Weihnachtsfreude bereiten“, erläutert Anni Schmitz. Im vergangenen Advent konnte das „Offene Ohr“ damit 37 Männern und Frauen helfen.

Das „Offene Ohr“, das immer montags von 16 bis 18 Uhr eine regelmäßige Sprechstunde im Pfarrheim Nottuln anbietet, versteht sich als Anlaufstelle für Menschen in einer Notlage. „Manchmal kommen Menschen zu uns, die in einer finanziellen Notlage stecken, weil zum Beispiel eine Nachzahlung für Strom ins Haus geflattert ist oder die Reparatur für ein Haushaltsgerät nicht bezahlt werden kann“, schildert Anni Schmitz. In solchen Fällen könne das „Offene Ohr“ helfen, zum Beispiel durch Lebensmittelgutscheine, die das Budget der betroffenen Person entlasten, oder durch die Übernahme einer Rechnung für Reparatur oder Neuanschaffung von Haushaltsgeräten. „Wichtig zu wissen ist aber, dass wir nie Geldleistungen direkt an Betroffene leisten“, betont Anni Schmitz. Das sei nicht das Vorgehen der Ehrenamtlichen.

In vielen Fällen kann das „Offene Ohr“ mit der Vermittlungen der Ratsuchenden an eine geeignete Behörde oder Beratungsstelle helfen. „Wir stehen dafür mit vielen Institutionen in Kontakt und finden immer ein freundliches Gehör.“

Das Projekt „Offenes Ohr“ der Gemeindecaritas finanziert sich ausschließlich aus Spenden.

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