Rupert-Neudeck-Gymnasium
Europa hautnah erleben

Nottuln -

Eine spannende Studienfahrt hat der Sowi-Leistungskurs des Rupert-Neudeck-Gymnasiums gemacht. Brüssel war das Ziel.

Mittwoch, 30.01.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 30.01.2019, 18:32 Uhr
Im Europaparlament trafen die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums den Europa-Abgeordneten Markus Pieper – hier in der Bildmitte neben Lehrer Werner Völlering; rechts im Bild Lehrerin Cornelia Hilgensloh.
Im Europaparlament trafen die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums den Europa-Abgeordneten Markus Pieper – hier in der Bildmitte neben Lehrer Werner Völlering; rechts im Bild Lehrerin Cornelia Hilgensloh. Foto: European Union

Kosmopolitisch und weltoffen, „EU-Hauptstadt“ und Sitz der Nato, Architektur aus Mittelalter, Jugendstil und Moderne, aber auch voller Kontraste und sozialer Spannungen – Brüssel ist die vielleicht facettenreichste Großstadt Europas. Der Leistungskurs Sozialwissenschaften Q2 (Abiturjahrgang) des Rupert-Neudeck-Gymnasiums hat nun gemeinsam mit den Sozialwissenschaftslehrern Werner Völlering und Cornelia Hilgensloh die Hauptstadt Belgiens vier Tage lang erkundet und hat dabei auch einen detaillierten Einblick in die verschiedenen Institutionen der Europäischen Union bekommen.

Auf die Schüler wartete ein volles Programm: Neben dem Europäischen Parlament , dem Rat und der EU-Kommission besuchten sie das „Haus der Europäischen Geschichte“, politische Stiftungen, die Deutsche Botschaft und den Ausschuss der Regionen. Das Besondere dabei: Die angehenden Abiturienten hatten die Studienfahrt eigenständig organisiert, Transfers und Unterkunft gebucht und das Programm eigenverantwortlich zusammengestellt. Werner Völlering zeigte sich begeistert: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie meine Schülerinnen und Schüler hier die Initiative ergriffen und ein anspruchsvolles Programm auf die Beine gestellt haben!“

Rupert-Neudeck-Gymnasium: LK Sozialwissenschaften in Brüssel

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  • Seit 1958 ist das 102 Meter hohe Atomium ein Wahrzeichen von Brüssel.

    Foto: Rupert-Neudeck-Gymnasium Nottuln
  • Gruppenfoto im Gebäude des Europäischen Rates.

    Foto: Rupert-Neudeck-Gymnasium Nottuln
  • Die Fahnengalerie im Gebäude des Europäischen Rates.

    Foto: Rupert-Neudeck-Gymnasium Nottuln
  • Die Schüler in der Brüsseler Altstadt bei winterlicher Stimmung.

    Foto: Rupert-Neudeck-Gymnasium Nottuln
  • Die Schüler sprechen im Ausschuss der Regionen mit Christophe Rouillon (Mitte), französischer Bürgermeister und Mitglied des CoR.

    Foto: European Committee of the Regions (CoR)
  • Die Schüler im Parlament mit Markus Pieper, MdEP (CDU, EPP-Fraktion).

    Foto: European Union 2019

Die Brüssel-Fahrt diente nicht nur der Abiturvorbereitung und der Stärkung des Zusammenhalts im Leistungskurs, sondern vor allem auch dem Verstehen von politischen Institutionen und Prozessen auf europäischer Ebene. Besonders interessierte die Schüler die Meinung der Abgeordneten und EU-Beamten aus verschiedenen Mitgliedsstaaten und politischen Richtungen.

So machte Markus Pieper, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament und Abgeordneter für das Münsterland, deutlich, dass es aus seiner Sicht momentan darum gehe, die EU in ihrem Bestand zu sichern. Dass die europäische Einigung nach zwei verheerenden Weltkriegen alles andere als selbstverständlich ist, wurde den Schülern beim Besuch des Hauses der Europäischen Geschichte deutlich. „Die Friedenssicherung war und ist die erste raison d’être der EU“, unterstrich ein Beamter aus der Generaldirektion Binnenmarkt der Europäischen Kommission.

So unterschiedlich die Visionen der Zukunft der EU sind, in einem waren sich die Diskussionspartner des Leistungskurses einig: „Bei den Europawahlen Ende Mai steht viel auf dem Spiel. Gehen Sie wählen!“

Diesen dringenden Appell und viele konkrete Einblicke nahmen die Schüler mit nach Hause. Ihr Fazit nach vier Tagen war einschlägig: „Wir haben eine faszinierende Stadt kennengelernt – sie ist noch vielfältiger und beeindruckender als das Brüssel der Diplomaten und Lobbyisten, Journalisten und Spitzenpolitiker, das wir aus dem Fernsehen kannten!“

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