Kinder- und Jugendchor St. Martinus
Man sieht nur mit dem Herzen gut

Nottuln -

Mit großer Begeisterung hat der Kinder- und Jugendchor St. Martinus das Musical „Der kleine Prinz“ aufgeführt. Vom Publikum gab es lang anhaltenden Beifall. Chorleiter Heiner Block war mehr als zufrieden.

Montag, 04.02.2019, 19:00 Uhr
Mit viel Begeisterung führte der Kinder- und Jugendchor St. Martinus am Wochenende die Geschichte „Der kleine Prinz“ als Musical auf. Das Publikum spendete lang anhaltenden Beifall für die gelungene Darbietung. Ein großer Dank des Chores ging an Anne Döring (kl. Foto), die 15 Jahre lang alles für den Chor gemacht hat.
Mit viel Begeisterung führte der Kinder- und Jugendchor St. Martinus am Wochenende die Geschichte „Der kleine Prinz“ als Musical auf. Das Publikum spendete lang anhaltenden Beifall für die gelungene Darbietung. Ein großer Dank des Chores ging an Anne Döring (kl. Foto), die 15 Jahre lang alles für den Chor gemacht hat. Foto: Corona Büning

„Ein schönes, anspruchsvolles Werk haben wir uns hier ausgesucht“, schwärmte Chorleiter Heiner Block einleitend, bevor seine jungen Sängerinnen und Sänger am Wochenende Antoine de Saint-Exupérys Klassiker „Der kleine Prinz“ auf die Bühne des Forums im Rupert-Neudeck-Gymnasium brachten. „Eine märchenhafte Geschichte, die einige Grundwahrheiten unserer Existenz formuliert.“

Wahre Worte. Da eine selbstsüchtige Rose die Liebe des kleinen Prinzen auf seinem weit entfernten, kleinen Heimatplaneten ausnutzt, verlässt er diesen, um anderswo Glück zu finden. Auf seiner Reise zu verschiedenen Planeten macht er viele Begegnungen mit Menschen, Tieren und weiteren Rosen, die ihm und auch dem Publikum zeigten, wie seltsam und belanglos viele Probleme und Bestrebungen der „großen Leute“, der Erwachsenen, sind. Thematisiert wurden zum Beispiel die ewige Gier nach mehr Besitz, Alkoholabhängigkeit und Machtgier.

Kinder- und Jugendchor St. Martinus zeigt das Musical „Der kleine Prinz“

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  • Foto: Corona Büning
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Ein Fuchs lehrt ihn „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ und sie schließen Freundschaft. Doch der kleine Prinz muss weiterziehen. Schließlich trifft er einen abgestürzten Piloten, dem er rückblickend seine ganze Geschichte erzählt und die gewonnenen Weisheiten weitergibt. Auch diesen Freund verlässt er allerdings wieder, denn er sehnt sich zurück nach Hause. Sein Körper ist allerdings zu schwer für die Reise, sodass auf Erden sein Leichnam zurückbleibt.

Ein trauriges Musical also – eine Herausforderung für die jungen Sänger. „Sonst haben wir ja fröhliche Stücke mit Liedern, die man Monate danach noch mitsummt“, erinnerte sich Ute Ahlers , die Regisseurin des Stückes, und lobte: „Diese schwere Thematik haben die Kinder echt super bewältigt.“ Das Publikum stimmte ihr offensichtlich zu und spendete den Nachwuchsmusikern lauten und langen Beifall.

Auch Heiner Block war begeistert von der Leistung der Kinder. Im Oktober hatten sie mit den Proben begonnen und bereits jetzt standen sie bereit zur Aufführung. Es sei schon eine Leistung, die Texte in so einer kurzen Zeit auswendig zu lernen, gerade für die Solisten. Die „Prinzenrolle“, ein Wortspiel, für das der Chorleiter herzliche Lacher erntete, hatte mit Abstand den meisten Text (125 Texteinsätze und sieben Arien) und wurde so auch aufgeteilt. Ihn spielten abwechselnd Frauke Gesmann, Miriam Glanemann und Lilli Kösters. Phillip Eller war der Pilot, Frida Artmann und Miriam Albustin teilten sich die Rolle der Rose, und Frieda Voß und Clara Blakert beispielsweise spielten den Fuchs.

Unterstützt wurden die Sänger von einem starken und stimmigen Orchester aus Streichern, Holzblasins­trumenten, Piano und Glockenspiel. Doch auch vor der Aufführung hatten sie schon viel Hilfe erhalten, vor allem von den Eltern. Nicht nur die liebevollen Kostüme waren in Eigenregie gestaltet worden, sondern Eltern und Kinder hatten auch gemeinsam ein aufwendiges Bühnenbild gebastelt. Hierbei konnten alle mitwirken und ihre Ideen einbringen, sodass es wirklich ein Gemeinschaftswerk geworden ist. „Wir haben wirklich das Beste daraus gemacht“, freute sich Ute Ahlers.

Ein großer Dank ging neben den Eltern und den Verantwortlichen auch an Anne Döring. 15 Jahre lang hatte sie alles für den Chor gemacht, wusste die Regisseurin. Jetzt wolle sie in den wohlverdienten „Ruhestand“ gehen. In diesen verabschiedete Heiner Block sie herzlich mit warmen Worten und einigen kleinen Geschenken.

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