Rupert-Neudeck-Gymnasium
Eine Welt ohne Hass, Krieg und Gewalt

Nottuln -

Mit großer Begeisterung haben die Fünft- und Sechstklässler des Nottulner Gymnasiums an einem Demokratieprojekt teilgenommen. Und dabei festgestellt: Ein Zusammenleben aller Menschen ohne Hass, Krieg und Gewalt ist für sie eines der wichtigsten Zukunftsthemen.

Montag, 11.02.2019, 20:00 Uhr
Auf Papierfliegern haben die Fünft- und Sechstklässler ihre Wünsche aufgeschrieben. Wichtig ist den Schülern unter anderem, dass Erwachsene Kindern mit Respekt begegnen.
Auf Papierfliegern haben die Fünft- und Sechstklässler ihre Wünsche aufgeschrieben. Wichtig ist den Schülern unter anderem, dass Erwachsene Kindern mit Respekt begegnen. Foto: RNG Nottuln

Die Jugend von heute ist politisch. Das stellten die Klassen 5b und 6b des Rupert-Neudeck-Gymnasiums unter Beweis. Im Rahmen des Projekts ,,In welcher Welt wollen wir leben? – Ein demokratiepädagogischer Workshop zur Zukunftsgestaltung von Fünft- und Sechstklässlern‘‘ arbeiteten rund 60 Schülerinnen und Schüler an der Frage, wie eine Welt aussehen soll, in der sie leben möchten. Angeleitet wurden die Schüler durch Lukas Sydow aus der Q2 und die ehemaligen Schülerinnen und heutigen Studentinnen Paula Emmelmann und Luisa Thies, berichtet das Rupert-Neudeck-Gymnasium in einer Pressemitteilung.

In jeweils zwei Schulstunden diskutierten die Kinder über ihre Vorstellungen und Wünsche zur Gestaltung ihrer ,,Wunschwelt‘‘. Dabei sprachen sie aus, was sie im Alltag stört, wovon sie sich eingeschränkt fühlen und wie es ihrer Meinung nach eigentlich sein sollte.

Demokratieworkshop am Rupert-Neudeck-Gymnasium

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Zunächst schrieben alle ihre eigenen Wünsche auf selbst gebastelte Papierflieger. Diese boten, nachdem sie einmal durch den Klassenraum gesegelt waren, die Grundlage der folgenden Themenfindung und Diskussion. In Gruppen erarbeiteten die Schüler Verbesserungsvorschläge und suchten gezielt nach Möglichkeiten, wie sie selbst diesen Zielen ein Stück näherkommen können.

Dabei ergaben sich viele Ideen: Zum Umweltschutz beispielsweise könne Müll gesammelt, Fahrgemeinschaften gebildet und darauf aufmerksam gemacht werden, wodurch Umweltverschmutzung entsteht und vermindert werden kann.

Ein Zusammenleben aller Menschen ohne Hass, Krieg und Gewalt war eines der wichtigsten Themen für die Fünft- und Sechsklässler. Besonders stach auch die Kritik hervor, dass Kindern immer gesagt werde, dass sie Respekt vor Erwachsenen haben müssen, jedoch selten die Rede davon sei, dass Erwachsene Kinder auch respektvoll behandeln sollten. Diese Kritik wurde auch in einem kleinen Entscheidungsspiel deutlich, in dem die Kinder verschiedene Aussagen vorgelesen bekamen und sich daraufhin positionieren sollten. Hierbei gaben alle Schüler an, sich schon einmal von Erwachsenen nicht ernst genommen und ungerecht behandelt gefühlt zu haben.

Das Rupert-Neudeck-Gymnasium als „interessierte UNESCO-Projektschule“ ordnet das Projekt der Säule ,,Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung‘‘ zu. Eine Fortsetzung des Projekts wird es auf jeden Fall geben, da sind sich die Schüler, die drei Projektleiter und die Schulleitung einig. Der genaue Termin des nächsten Workshops steht noch nicht fest, dann soll es aber an die Umsetzung der ersten Ideen gehen. Genug Motivation und Interesse an Politik stehen definitiv zur Verfügung.

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