Kriminalitätsstatistik für Nottuln
Mehr Gewaltdelikte

Nottuln -

Die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten ist in der Gemeinde Nottuln im Jahr 2018 leicht gesunken. Die einzelnen Kriminalitätsarten entwickeln sich aber unterschiedlich. 2018 gab es einen Anstieg bei der Gewaltkriminalität.

Mittwoch, 13.02.2019, 18:34 Uhr
Vor Wohnungseinbrüchen haben viele Bürger Angst. 
Vor Wohnungseinbrüchen haben viele Bürger Angst.  Foto: dpa / Frank Rumpenhorst

Weniger Diebstähle, dafür mehr Gewalt- und Rohheitsdelikte – der differenzierte Blick in die am Mittwoch von der Polizei Coesfeld vorgestellte Kriminalitätsstatistik 2018 weist für die Gemeinde Nottuln Licht und Schatten auf.

Insgesamt wurden der Polizei im vergangenen Jahr 920 Straftaten im Nottulner Gemeindegebiet gemeldet. Ein Rückgang um 28 Straftaten im Vergleich zum Jahr 2017.

Die geringere Zahl ist auf die Entwicklung im Diebstahlbereich zurückzuführen. Die Zahl der bekannt gewordenen Diebstähle insgesamt sank 2018 von 394 auf 357 Fälle. Darunter befanden sich unter anderem 25 Ladendiebstähle (Vorjahr: 24), 17 Wohnungseinbrüche (48), 7 Kfz-Diebstähle (3), 56 Diebstähle an beziehungsweise aus Kfz (72) und 78 Fahrraddiebstähle (95).

In den anderen Kriminalitätsbereichen verzeichnet die Polizei nur auf die Gemeinde Nottuln bezogen steigende Tendenzen: Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung stieg auf 161 (Vorjahr: 131). Darunter befanden sich zwei Vergewaltigungen.

Außerdem verzeichnete die Polizei 161 (132) sogenannte Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit. Darunter befanden sich fünf Fälle (4) von Raub/räuberischer Erpressung und 105 Fälle (79) von Körperverletzung. Die Zahl der Sachbeschädigungen stieg leicht von 121 auf 129 an, die Zahl der Rauschgiftdelikte von 30 auf 44 Fälle. Dem Bereich Gewaltkriminalität zuzuordnen waren 29 Fälle (23).

Verbessern konnte die Polizei im vergangenen Jahr ihre Aufklärungsquote. Rund 60,4 Prozent aller in der Gemeinde Nottuln bekannt gewordenen Straftaten konnte die Polizei aufklären. Ein Spitzenwert im Kreisgebiet. Ein Jahr zuvor lag die Aufklärungsquote bei rund 51 Prozent.

 

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