Hospizbewegung
Neue Gesichter im Vorstand

Nottuln -

Die Hospizbewegung hat im vergangenen Jahr nicht nur 27 Sterbebegleitungen geleistet, sondern auch viel inhaltlich gearbeitet.

Freitag, 08.03.2019, 18:00 Uhr
Der Vorstand der Hospizbewegung Nottuln nach den Teilneuwahlen (sitzend v. l.): Koordinatorin Kirsten Schneider, Schriftführerin Heidi Langer und Beisitzerin Helga Eschwaltrup; (stehend v.l.) Koordinatorin Mona Letterhaus, Beisitzerin Kerstin Schöppner, 2. Vorsitzende Renate Möller, Vorsitzende Dagmar Exner-Kasnitz und Kassenwart Meinolf Koester.
Der Vorstand der Hospizbewegung Nottuln nach den Teilneuwahlen (sitzend v. l.): Koordinatorin Kirsten Schneider, Schriftführerin Heidi Langer und Beisitzerin Helga Eschwaltrup; (stehend v.l.) Koordinatorin Mona Letterhaus, Beisitzerin Kerstin Schöppner, 2. Vorsitzende Renate Möller, Vorsitzende Dagmar Exner-Kasnitz und Kassenwart Meinolf Koester. Foto: Marita Strothe

Seit Donnerstagabend gehören Renate Möller als 2. Vorsitzende und Helga Eschwaltrup als Beisitzerin zum Vorstand der Hospizbewegung Nottuln. Die Beiden wurden während der Mitgliederversammlung im Johanneshaus als Nachfolgerinnen von Hermann Nienkemper und Regina Nonhoff gewählt, die sich in 2018 nur noch für ein weiteres Jahr in diesen Ämter hatten bestätigen lassen.

Zu Beginn des Abends hatte Vorsitzende Dagmar Exner-Kasnitz die rund 30 Anwesenden begrüßt und sich bei Pfarrerin Regine Vogtmann für die Bereitstellung des Raumes und ihr Interesse am Verein bedankt.

Aktuell hat die Hospizbewegung 158 Mitglieder, informierten die Koordinatorinnen Mona Letterhaus und Kirsten Schneider in ihrem Tätigkeitsbericht. Gut 30 davon sind als Begleiterinnen und Begleiter aktiv. Im vergangenen Jahr leisteten sie 27 Sterbebegleitungen, zu Hause und in Altenheimen. „Die längste Begleitung hat 50 Monate, also vier Jahre gedauert, die kürzeste eine Nacht“, wusste Schneider.

Viel zu berichten gab es aus dem Vereinsleben. Mit Bildern erinnerten die Koordinatorinnen an Themen, die bei den monatlichen Gruppentreffen oder öffentlich behandelt worden waren, und Mitglieder der Arbeitsgruppen ergänzten mit Wissenswertem. Zurzeit besuchen drei Personen das Einführungsseminar für Sterbebegleiter, und zwei lassen sich zu Trauerbegleiterinnen ausbilden.

Gute Zahlen zu liefern hatte Kassenwart Meinolf Koester in seinem Bericht. Anschließend bestätigte ihm Kassenprüfer Manfred Gausebeck eine vorbildliche Buchführung, und die Mitglieder stimmten der Entlastung des Vorstands zu.

Danach übernahm der noch amtierende 2. Vorsitzende Hermann Nienkemper die Versammlungsleitung, galt es doch, die 1. Vorsitzende neu zu wählen. Einstimmig wurde Dagmar Exner-Kasnitz für weitere drei Jahre in dieses Amt berufen, das sie bereits seit fast zwölf Jahren innehat. Ganz herzlich verabschiedete die Vorsitzende Hermann Nienkemper und Regina Nonhoff mit Präsenten aus dem Vorstand.

Nach einem kurzen Film „Eine gute Geschichte“, der alle berührte, stand nur noch die Planung für 2019 auf der Tagesordnung. Bereits am 16. März (Samstag) steht eine Frühwanderung ab 6 Uhr im Terminkalender. Am 24. März (Sonntag) folgt der Palliativtag. Vier Sonntagsspaziergänge sind in diesem Jahr geplant, am 7. April, 5. Mai, 30. Juni und 22. September. Im September soll auch eine interne Fortbildung „Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte“ angeboten sowie am „Gaumenschmaus von Haus zu Haus“ teilgenommen werden. Am 28. November wird sich der Verein bei den Novembertagen einbringen. Und im Frühjahr 2010 soll es wieder eine Hospiznacht geben.

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