Repair-Café
„Ich finde die Idee super“

NOttuln -

Der Erfolg ist anhaltend und nachhaltig: Das Repair-Café in der Liebfrauenschule war wieder sehr gut besucht.

Samstag, 16.03.2019, 10:00 Uhr
Mit viel Engagement versuchten Groß und Klein, die kaputten Geräte zu reparieren.
Mit viel Engagement versuchten Groß und Klein, die kaputten Geräte zu reparieren. Foto: Helena Wilmer

„Reparieren statt wegwerfen“ – Das war auch diesmal wieder das Motto des Repair-Cafés, das am Donnerstag bereits zum dritten Mal in der Liebfrauenschule organisiert worden ist. Die Initiative „Nottuln nachhaltig“ engagierte diesmal insgesamt sieben Helfer, darunter sogar einen Elektriker, die den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite standen. Egal ob CD-Player, Fahrrad oder Kinderspielzeug, man versuchte alles zu reparieren.

„Theoretisch kann man alles mitbringen, was man möchte, solange man es selbst tragen kann. Eine Waschmaschine wäre dabei zum Beispiel etwas ungünstig“, erklärt Organisatorin Birgit Schlütter mit einem Schmunzeln. Durch das kostenlose Angebot sollen Geräte, die nicht mehr funktionieren, nicht sofort im Müll landen. Denn oft werden Dinge entsorgt, die noch zu reparieren gewesen wären, da die Instandsetzung meist teurer als ein Neukauf ist.

Martin Schneider aus Schapdetten hat Repair-Cafés in Holland kennengelernt und freut sich, dass diese nun auch in Nottuln angeboten werden: „Ich habe heute unseren alten Videorekorder dabei. Auch wenn es wahrscheinlich hoffnungslos ist, hat man doch irgendwie noch den sportlichen Ehrgeiz, das Gerät zu reparieren. Ich finde die Idee super, dass man sich, wenn man alleine nicht weiterkommt, helfen lassen kann.“

Auch Monika Schulte aus Havixbeck ist vorbeigekommen. Der Staubsauger funktioniert nicht mehr, die ersten Reparaturversuche zu Hause sind gescheitert: „Bevor wir zum Händler gehen, der teuer ist, dachten wir, probieren wir es hier.“

Birgit Schlütter ist zufrieden: „Am Ende konnten wir 25 Geräte reparieren, die sonst alle auf dem Müll gelandet wären.“

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