Aktionskreis João Pessoa
Hilfe für Tansania und Brasilien

Nottuln -

Insgesamt 7000 Euro Spendengelder hat der Aktionskreis João Pessoa für zwei Hilfsprojekte bewilligt. Es geht um Projekte von Schwester Raphaela Händler und von Schwester Werburga Schaffrath.

Sonntag, 17.03.2019, 16:36 Uhr
Das Bild zeigt Sr. Raphaela mit Kindern in Ndanda, Tansania, deren mittägliche Speisung zumindest teilweise aus Nottuln unterstützt wird.
Das Bild zeigt Sr. Raphaela mit Kindern in Ndanda, Tansania, deren mittägliche Speisung zumindest teilweise aus Nottuln unterstützt wird. Foto: Aktionskreis Joao Pessoa

Der Aktionskreis João Pessoa hat in seiner Jahreshauptversammlung die Aktivitäten des vergangenen Jahres der einzelnen Mitgliedsorganisationen aus Nottuln, die sich in diesem Netzwerk zusammengetan haben, dargestellt.

Rückblick auf 2018

Vorsitzende Christel Plenter erinnerte in ihrem Jahresbericht unter anderem an die Erneuerung des Vereinsflyers, an die Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda der Gemeinde in Bezug auf das Thema „Plastikfreie Gemeinde“ und an die Durchführung der Benefizparty in der Mensa des Gymnasiums.

Eine permanente Aufgabe des Aktionskreises ist die Bewusstseinsbildung zum Fairen Handel und zur Nachhaltigkeit. Hier wurden immer wieder Aktionen durchgeführt, darunter auch eine Infoveranstaltung zu den verschiedenen Fair-Trade-Siegeln.

Die Eine-Welt-Gruppe der Pfarrgemeinde St. Martin führte verschiedene Aktionen durch und informierte unter anderem über die Arbeit der aus Nottuln stammenden Sr. Raphaela Händler in Tansania. Das Sammeln von alten Handys und Smartphones für Missio war auch 2018 ein großer Erfolg und wird weiter fortgesetzt.

Dank an das Rupert-Neudeck-Gymnasium

Das Rupert-Neudeck-Gymnasium hat mit seinem Sponsorenlauf wieder sehr nachhaltig zum Spendenaufkommen beigetragen, berichtet der Aktionskreis in seiner Mitteilung. Allerdings werde seit der Neuorientierung des Gymnasiums als UNESCO-Schule und der Hinwendung zu den Organisationen „Cap Anamur“ und „Grünhelme“ die Zuwendung für den Aktionskreis João Pessoa nach und nach zurückgefahren und laufe im nächsten Jahr ganz aus. Christel Plenter dankte dem Vertreter des Gymnasiums, Karsten Fiedler, noch einmal sehr für die treue und umfassende Unterstützung über viele Jahre.

Die Kassenprüferinnen Annette Guhr und Karin Förster bescheinigten der Kassiererin Renate Praß eine korrekte Führung. Einstimmig erteilte die Versammlung der Kassiererin sowie dem gesamten Vorstand Entlastung. Im nächsten Jahr wird die Kasse von Karin Förster und Reinhild Wrublick geprüft. Turnusgemäß standen die Vorsitzende und die Kassiererin zur Wahl. Da sich sowohl Christel Plenter als auch Renate Praß erneut zur Verfügung stellten, wurden sie jeweils einstimmig wiedergewählt.

7000 Euro für zwei Projekte

Bei der obligatorischen Spendenverteilung beschloss die Versammlung, dass in diesem Jahr jeweils 3 500 Euro in die Projekte von Sr. Raphaela in Tansania und Sr. Werburga in Brasilien gehen sollen. In Tansania sind die dringendsten Aufgaben die Fortführung der Speisung der Kinder in zwei Kindergärten in Ndanda. Die Kinder erhalten dadurch zumindest einmal am Tag eine warme Mahlzeit. Außerdem fehlen noch Gelder für die Umstellung der Energieversorgung im Aquinas-Gymnasium in Mtwara von Holzkohle auf erneuerbare Energien.

Im Centro Social in Caruaru in Brasilien betreut Sr. Werburga täglich rund 250 Kinder und Jugendliche und verteilt dazu rund 450 warme Mahlzeiten. Weitere Aufgaben sind der Weiterbetrieb des Zirkusprojektes, womit Jugendliche an das Centro gebunden werden können und mit dem etwas Geld verdient wird, sowie die Betreuung alter Menschen.

Mit einem Ausblick auf die geplanten Aktionen für dieses Jahr, in dem insbesondere in Verbindung mit der politischen Gemeinde die Rezertifizierung Nottulns als „Fair Trade Town“ ansteht, schloss die Vorsitzende Christel Plenter den Abend.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6477524?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F
Schienenersatzverkehr: Pendler kommen nur mit Geduld ans Ziel
Zugstrecke Münster-Osnabrück: Schienenersatzverkehr: Pendler kommen nur mit Geduld ans Ziel
Nachrichten-Ticker